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    Lawrow: Keine konkreten Vorschläge zu Blauhelme-Initiative in Moskau eingegangen

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    Politik
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    Russland hat laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow von keinem einzigen Land konkrete Vorschläge hinsichtlich seiner Initiative erhalten, UN-Friedenstruppen im Donbass zu stationieren.

    „Wir haben einen Vorschlag eingebracht und diesen von allen Seiten begründet, darunter auch aus dem Munde des russischen Präsidenten“, sagte Lawrow in einem Interview mit dem TV-Sender NTW. „Wir haben keinen einzigen konkreten Vorschlag auf dem Papier hinsichtlich unserer Initiative bekommen. Wenn sie diese nicht erörtern wollen, was können wir tun? Wir werden sie doch nicht dazu zwingen“, so der russische Außenminister weiter.

    Zuvor hatte Putin gesagt, er würde eine Friedensmission in der Ukraine nur in dem Falle unterstützen, wenn es um die Sicherheit der OSZE-Beobachter gehen würde. Die UN-Friedenstruppen sollten lediglich an der Trennungslinie stationiert sein, und nirgendwo anders im Lande. Dabei betonte der Kreml-Sprecher Peskow, die Stellung Russlands in Bezug auf die UN-Friedensmission sei flexibel.

    Kiew will ein weitgehenderes Mandat für die UN-Friedenstruppen und verlangt, diese auf dem ganzen Territorium des Donbass, darunter auch an der Grenze zu Russland, zu stationieren.

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    Tags:
    Zwang, Vorschläge, Friedenstruppen, Initiative, Blauhelmsoldaten, Sergej Lawrow, Donbass, Russland