17:22 01 Juni 2020
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    Der von der Uno angesetzte „Speck“ muss auf solche Weise abgeschnitten werden, dass der lebendige Organismus der Weltorganisation unverletzt bleibt. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit der Moderatorin der Sendung „Itogi nedeli“ (Fazit der Woche – Anm.d.Red.), Irada Seinalowa, im TV-Sender NTV am Sonntag.

    Lawrow zufolge ist schwer zu bestreiten, dass die Uno eine effektive Organisation sein muss, die auf die Lösung der Probleme orientiert ist und unnötige Bürokratie vermeidet. „Dass die Uno ‚Speck‘  angesetzt hat, ist seit langem keine Neuigkeit mehr“, sagte der Chefdiplomat. „Allerdings muss man äußerst vorsichtig jegliche ernsthafte Probleme angehen, weil dieser ‚Speck‘ damit zu erklären ist, dass hier 193 Mitgliedsländer versammelt sind.“

    Der Außenminister betonte, dass ein jedes dieser Länder, auch mit einer Bevölkerung von 10.000 bis 15.000 Menschen, wie es eine Reihe von Ländern im südlichen Teil der Pazifik gibt, an die Arbeit der Organisation herangezogen werden und in ihrem Sekretariat vertreten sein will. „Das ist ein absolut erklärbarer Wunsch. Deswegen sollten wir, wenn wir diesen ‚Speck‘ entfernen werden, den lebendigen Organismus der Organisation nicht verletzen.“

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    verletzen, entfernen, Organismus, Speck, NTW, Uno, Sergej Lawrow, Pazifik, New York, Russland