11:34 26 April 2018
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    Wahlbeteiligung erreicht 76,2 Prozent – Bundeswahlkommission

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    Die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 liegt bei insgesamt 76,2 Prozent, was 4,7 Prozent mehr als im Jahre 2013 sind. Dies teilte der Bundeswahlleiter Dieter Sarreither am Montag mit.

    Die höchste Wahlbeteiligung wurde im Süden registriert und insbesondere in Baden-Württemberg (78,3 Prozent). Den zweiten Platz belegt Bayern mit 78,2 Prozent, und  in Rheinland-Pfalz sind es 77,6 Prozent.

    In den östlichen Bundesländern ist die Wahlbeteiligung traditionell niedriger. In Sachsen haben 75,4 Prozent der Bürger ihre Stimmen abgegeben, in Thüringen liegt diese Zahl bei 74,3 Prozent, in Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern sind es jeweils 73,7 und 70,9 Prozent. Die niedrigste Wahlbeteiligung wurde in Sachsen-Anhalt (68,1 Prozent) registriert.

    Der Teil der ungültigen Zweitstimmen beträgt bei der Bundestagswahl 2017 ein Prozent der Stimmen (2013: 1,3 Prozent). Dagegen erreicht der Teil der ungültigen Erststimmen 1,3 Prozent (2013: 1,5 Prozent).

    Dem Endergebnis zufolge erreicht die Union 33,0 Prozent. Die SPD kommt landesweit auf 20,5 Prozent. Drittstärkste Kraft wird die AfD mit 12,6 Prozent — sie zieht erstmals ins Parlament ein. Dahinter folgen FDP mit 10,7 Prozent, Linke mit 9,2 Prozent und Grüne mit 8,9 Prozent.

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    Tags:
    Wahlbeteiligung, Bundestagswahl, Deutschland
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