08:43 10 August 2020
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    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der Ukraine in einem Bericht vorgeworfen, in illegale Waffenlieferungen an den Südsudan verwickelt zu sein.

    Demnach hatte die staatliche Rüstungsfirma „Ukrinmasch" 2014 einen Vertrag mit den Vereinigten Arabischen Emiraten über die Lieferung von tausenden Maschinengewehren, Minenwerfern, Panzerabwehrwaffen und Munition an den Südsudan unterzeichnet, steht es in einer Mitteilung der ukrainischen Abteilung der Organisation auf Facebook.

    Damit habe die Ukraine gegen das internationale Waffenhandelsabkommen verstoßen.

    Die ukrainische Rüstungsfirma weist die Vorwürfe jedoch zurück. „,Ukrinmasch‘ habe nie die in dem Vertrag angegebenen Waffen an den Südsudan geliefert. "Der Vertrag wurde unterzeichnet, aber nicht umgesetzt“, sagte ein Vertreter der Firma der Zeitung „Ukrainskaja Prawda“. Der Deal sei „unbedeutend“ gewesen und gescheitert, betonte er.

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    Tags:
    Waffenlieferungen, Amnesty International, Südsudan, Ukraine