09:06 22 Februar 2020
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    Russlands Verteidigungsministerium hat auf Twitter mehrere Videoaufnahmen von Schlägen der russischen Luftwaffe gegen IS-Stellungen in der syrischen Provinz Idlib veröffentlicht. Das erfolgte nach Vorwürfen seitens der Syrischen Beobachtungstelle für Menschenrechte, dass diesen Schlägen in Idlib Dutzende Menschen zum Opfer gefallen seien.

    Insbesondere zeigen die Aufnahmen des Verteidigungsministeriums, wie Schläge gegen Panzerfahrzeuge und Mehrfachraketenwerfer der Kämpfer geführt werden.

    ​Außerdem wurde extra ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie  eine Werkstatt zur Herstellung der sogenannten „Dschihad-Autos“ – der mit Sprengstoff gespickten Fahrzeuge – zerstört wird.

    ​Die russischen Militärs zeigten zudem ein Video von einem Angriff gegen „eine unterirdische Basis der Kämpfer“ in Idlib, auf dem Menschen und die Bewegung von Fahrzeugen zu erkennen sind.

    ​Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien hatte zuvor erklärt, dass die russische Luftwaffe einen Angriff in der Provinz Idlib geflogen habe, bei dem 27 Menschen, darunter zwei Kinder, ums Leben gekommen seien.

    Nach den Angaben dieser Beobachtungsstelle soll es die größte Anzahl friedlicher Bürger gewesen sein, die seit der Erklärung der Provinz zur Deeskalationszone einem Angriff zum Opfer fielen.

    Das Ziel der russischen Luftwaffe in Idlib seien ausschließlich Objekte der Terrorkämpfer, und die Behauptungen der Londoner Beobachtungsstelle unter Berufung auf anonyme „Augenzeugen“ oder „Freiwillige“ seien traditionell grundlos und dienten „als Informationsschutz für die Handlungen der Terrorkämpfer“, erläuterte der Sprecher der russischen Verteidigungsbehörde, Igor Konaschenkow.

    Wie er betonte, vernichten die russischen Flugzeuge in Idlib Objekte der Islamisten, die sich weit von den Siedlungen entfernt befinden: so unterirdische Stützpunkte, Feldmunitionslager, Panzerfahrzeuge, reaktive Geschosswerfer und Werkstätten zur Ausrüstung der sogenannten Dschihad-Autos.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Idlib, Syrien, Russland