23:41 31 März 2020
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    Nach dem tödlichen Granaten-Angriff auf den russischen General Valeri Assapow in Deir ez-Zor vermutet die syrische Armee in den eigenen Reihen einen Verräter, der die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) mit vertraulichen Informationen versorgt haben soll.

    „Eine vorläufige Ermittlung zum Tod von General Assapow hat ergeben, dass die Informationen über dessen Verbleib geleakt worden waren, und zwar an diejenigen, die dann den Beschuss vornahmen“, teilte ein Sprecher der syrischen Armee Sputnik mit. Die Untersuchung gehe weiter.

    Zuvor am Dienstag hatte Franz Klinzewitsch vom russischen Parlaments-Oberhaus mitgeteilt, dass der 51-jährige Assapow durch einen Verrat umgekommen sei. „Nach den Verrätern wird schon gesucht.“

    Generalleutnant Valeri Assapow war als Leiter der russischen Militärberater in Syrien tätig gewesen. Am Sonntag teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit, dass Assapow bei einem Granatenbeschuss durch die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) getötet worden sei.

    Der General sei an einem Kommando-Punkt der syrischen Regierungstruppen gewesen, um die dortigen Befehlshaber während der Operation zur Befreiung der IS-kontrollierten Stadt Deir ez-Zor zu beraten, als eine Granate eingeschlagen sei. Das russische Außenministerium machte die USA für Assapows Tod mitverantwortlich.

    Fast drei Jahre lang hatten IS-Dschihadisten die ostsyrische Stadt Deir ez-Zor belagert, die vor Kriegsbeginn fast 300.000 Einwohner zählte. Anfang September gelang es den syrischen Regierungstruppen, die Blockade zu durchbrechen. Der Bodenoffensive waren Angriffe der russischen Luftwaffe und der Kriegsmarine auf die IS-Stellungen vorausgegangen.

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    Tags:
    Syrien, Russland