08:42 08 April 2020
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    Die Noch-Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Frauke Petry, hat ihre Entscheidung über den Austritt aus der Partei kommentiert. Den Schritt hat sie mit den seit Monaten andauernden „innerparteilichen Kämpfen“ begründet.

    „In der derzeitigen Konstellation haben wir uns seit Monaten in innerparteilichen Kämpfen aufgerieben und die nutzen den Bürgern am allerwenigsten“, sagte Petry in einem Interview für ntv.

    „Wir sind der Meinung dass es dringend politische Veränderungen in diesem Land braucht, aber wir sehen unsere Partei nicht mehr in der Lage, diese tatsächlich in die Hand zu nehmen“, äußerte sie.

    Gegenüber der „Jungen Freiheit“ sagte Petry, sie beobachte seit geraumer Zeit eine Radikalisierung in der AfD, „die für unser Land nicht gut ist.“ Sie hoffe, dass sie mit ihrem Schritt dazu beitragen werde, dass in der AfD in Zukunft nicht mehr persönliche Auseinandersetzungen die Agenda bestimmen sondern sich alle Beteiligten wieder auf politische Themen konzentrieren können.

    Sie betonte, keinesfalls einer bestehenden Partei beitreten zu wollen. „Ich habe nicht mit der AfD eine neue Partei gegründet, um hinterher bei der CDU oder der FDP zu landen.“

    Am Dienstag hatte Petry ihren Austritt aus der AfD angekündigt. Zuvor war sie auch von Alice Weidel zum Rücktritt aus der Partei aufgefordert worden.

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    Tags:
    Partei Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, Deutschland