22:16 19 Januar 2020
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    Im syrischen Idlib sind 32 Dschihadisten getötet worden, die an dem Angriff auf russische Militärpolizisten vom 18. September beteiligt waren. Unter den Toten befinden sich fünf hochrangige Anführer der Terrormiliz Al-Nusra Front. Das hat der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Mittwoch mitgeteilt.

    Nach Angaben des Sprechers ist nach dem Angriff vom 18. September auf russische Militärpolizisten in der Provinz Hama eine großangelegte Suche nach den dafür verantwortlichen Terroristen gestartet worden.

    Es sei die gesamte russische Aufklärung in Syrien zum Einsatz gekommen. Beim dem Angriff waren mehrere russische Militärpolizisten verletzt worden.

    Im Rahmen dieser Operation seien der Ort und das Datum eines Treffens von mehreren Warlords der Terrororganisation "Dschabhat al-Nusra" südlich von Idlib aufgedeckt worden. Nach Beginn des Treffens sei ein gezielter Luftschlag gegen den Stab und die Stellungen der Terroristen  erfolgt. Dabei wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums 32 Terroristen sowie fünf Kommandeure getötet worden. Bei dem Luftschlag seien ferner ein Waffenlager sowie sechs Fahrzeuge zerstört worden.

    Am 18. September hatte die Terrormiliz al-Nusra-Front eine Offensive auf die syrischen Regierungstruppen in der Provinz Idlib begonnen und in wenigen Stunden zwölf bis 20 Kilometer tief in das von der syrischen Armee kontrollierte Gebiet vordringen können. Dabei hatten die Dschihadisten eine Einheit der russischen Militärpolizei eingekreist. Die Blockade konnte erst Stunden später durchbrochen werden (VIDEO>>). Bei dem Gefecht wurden russische Soldaten verletzt.

    „Vorliegenden Angaben zufolge wurde die Offensive von US-Geheimdiensten initiiert, um den erfolgreichen Vorstoß der syrischen Regierungstruppen östlich von Deir ez-Zor zu stoppen“, erklärte der russische Generalstab am Mittwoch.

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    Tags:
    Al-Nusra-Front, Syrien, Russland