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09:38 23 Oktober 2019
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    Flagge von Katalonien

    Spanische Medien über „Hand des Kreml“ in Katalonien – Botschafter widerspricht

    © REUTERS / Albert Gea
    Politik
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    Einige Medien in Spanien versuchen, die Schuld für den Prozess in Katalonien dem Kreml in die Schuhe zu schieben. Das hat der russische Botschafter in Spanien, Juri Kortschagin, am Mittwoch erklärt und solchen Behauptungen widersprochen.

    Studenten protestieren für Unabhängigkeit Kataloniens in Barcelona
    © REUTERS / Jon Nazca
    In einem Beitrag in der Wochenendausgabe der Zeitung „El País“ sei über die angebliche Einmischung Russlands in den katalanischen Prozess geschrieben worden, sagte der Botschafter gegenüber RIA Novosti.  Im Text seien verschiedene Quellen und Behauptungen in einen Topf geworfen worden: WikiLeaks, Bots, Beschuldigungen der Wahleinmischung anderer Länder gegenüber Russland.

    Der Diplomat betonte: „Dort werden katalanische Politiker erwähnt, von denen wir noch nie gehört haben. All dies stellt einen wilden Salat dar, den die "Hand von Moskau" schon Mal aus Ekel nicht berühren würde.“

    Der Autor des Artikels in „El País“ habe am Montag im staatlichen Fernsehsender „24 Horas“ seine „Phantasien“ weiter verbreitet. Das zeugt für Botschafter Kortschagin davon, dass es in Spanien Kreise gebe, die Russland für „egal was“ verantwortlich machen wollen: „Der Kreml hat also den Brexit arrangiert, die Wahlen in den USA beeinflusst, den Einzug einer rechten Oppositionspartei in den Bundestag verursacht. Und Spanien scheint hier ja ganz beiseite zu bleiben. Das geht ja nicht – so ein wichtiges Land, wo sich niemand einmischt. So hatte Autor beschlossen, das alles auszubessern und fand auch gleich ein passendes Szenario: Katalonien.“

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    Tags:
    EL Pais, Spanien, Katalonien, Moskau