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    Für die USA ist der Kampf gegen den Terrorismus nicht so wichtig wie der Versuch, Syrien daran zu hindern, die Kontrolle über seine Grenzen wieder zu erlangen. Das hat der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif während einer Konferenz der „Asia Society“ in New York am Mittwoch erklärt.

    Für Washington scheinen sich die Prioritäten geändert zu haben, schätzte Dschawad Sarif laut dem Bericht ein, „wichtiger als der Sieg über den IS ist für die US-Behörden, die syrische Regierung daran zu hindern, die Grenze zum Irak wieder unter ihre Kontrolle bringen.“ Nach seinen Worten sind Iran und Russland hingegen an einer Beilegung der syrischen Krise interessiert.  Iranische Kräfte würden in Syrien „nicht für die Unterstützung von jemandem, sondern für den Kampf gegen Terroristen“ präsent sein.

    Der Minister habe betont: „Ich habe mit Präsident Putin gesprochen und ich weiß, dass er nach einer friedliche Lösung für Syrien sucht, da dies unseren und deren Interessen dient.“ Er sei sich aber nicht sicher, ob die USA dasselbe anstreben würden.

     

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    Tags:
    Mohammad Javad Zarif, Wladimir Putin, Iran, Syrien, Irak