10:33 24 November 2017
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    Börse in China

    Nordkoreanische Firmen in China müssen schließen

    © AFP 2017/ STR
    Politik
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    China hat die Schließung aller nordkoreanischen Firmen bis Januar im Land angeordnet. Das hat das chinesische Handelsministerium am Donnerstag in Peking mitgeteilt.

    Als Folge der UN-Sanktionen gegen Nordkorea müssten die Unternehmen, die von nordkoreanischen Einzelpersonen oder Betrieben in China gegründet wurden, darunter auch Joint Ventures mit chinesischen Firmen, geschlossen werden.

    Die Maßnahme ist Teil der am 11. September vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Sanktionen gegen Pjöngjang wegen dessen Atom- und Raketenprogramms. Die Unternehmen haben nun 120 Tage ab Beschluss der UN-Sanktionen Zeit zu schließen.

    Nordkorea hatte am 3. September den erfolgreichen Test eines Wasserstoff- Gefechtskopfes für interkontinentale ballistische Raketen bekannt gegeben. Es war der sechste von Pjöngjang unternommene Atomtest. Eine Woche zuvor hatte Nordkorea eine ballistische Rakete gestartet, die das Territorium Japans überflogen hatte.

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    Der UN-Sicherheitsrat hat daraufhin einstimmig neue Sanktionen gegen Nordkorea verabschiedet, welche die Export- und Importmöglichkeiten des Landes wesentlich einschränken. Die Resolution 2373 verhängt die im 21. Jahrhundert bisher strengsten Sanktionen gegen ein Land.

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    Tags:
    Business, Sanktionen, UN, Uno, Nordkorea, China
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