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10:23 20 Oktober 2019
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    Moskau will von Uno: Krim und Sewastopol russische Bezeichnung geben

    © Sputnik / Konstantin Chalabov
    Politik
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    Die russische Delegation, die an der Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf teilnimmt, hat verlangt, die russische Schwarzmeerhalbinsel Krim und die Stadt Sewastopol so zu nennen, wie sie jetzt in Russland offiziell heißen.

    Im Bericht des Amtes des Hohen Kommissars für Menschenrechte der Uno steht „die Autonome Republik Krim und die Stadt Sewastopol“. Der Sprecher der Delegation, Dmitrij Worobjow, forderte, die Subjekte der Russischen Föderation gemäß ihrer offiziellen Bezeichnung zu nennen: Die Republik Krim und die föderale Stadt Sewastopol.

    Worobjow wies darauf hin, dass die meisten UN-Mitglieder die Resolutionen der Generalversammlung, die die Krim als „zeitweilig okkupiert“ bezeichnet, nicht unterstützt hatten. Diese UN-Resolutionen „widersprechen dem internationalen Recht und spiegeln die politische Stellung einer engen Gruppe der Staaten“.

    Mehr zum Thema: UN-Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen auf der Krim absurd

    Nach dem Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew war es auf der Krim und im Osten der Ukraine zu Massenprotesten gekommen. Die Behörden der Krim und von Sewastopol hatten am 16. März 2014 ein Referendum zur Frage der Wiedervereinigung mit Russland durchgeführt. Für den Russland-Beitritt stimmten 96,7 Prozent bzw. 95,6 Prozent der Bürger. Die Ukraine, die EU und die USA wollen die Resultate des Referendums nicht anerkennen. Moskau hatte wiederholt betont, dass der Beitritt der Region in strikter Übereinstimmung mit den völkerrechtlichen Normen erfolgt war.

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    Tags:
    Wiedervereinigung der Krim mit Russland, Krim-Referendum, UN, Sewastopol, Krim, Russland, Genf, Schweiz, Ukraine