11:48 19 August 2018
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    Bau von Krim-Brücke

    Krim-Regierung reagiert auf angebliche Ukraine-Klage wegen Brückenbau

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    Politik
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    Der Vizepremier der Krim-Regierung, Dmitri Polonskij, hat die Absicht der Ukraine, eine Klage gegen Russland wegen des Baus der Brücke über die Straße von Kertsch zu erheben, als „verfehlte Angelegenheit“ bezeichnet.

    „Ich werde die Aussichten dieser verfehlten Angelegenheit nicht einschätzen. Ich weiß nur, die Vorbereitung und die mögliche Prüfung einer solchen Klage werden einen klaren prätentiösen Charakter haben, und wir können auch heute die Entscheidung voraussagen. Unabhängig davon, welche Schritte sie tun werden, wird die Krim-Brücke auf jeden Fall gebaut und wird endlich die Halbinsel Krim mit dem russischen Festland verbinden“, sagte Polonskij in einem Interview für RIA Novosti.

    Er fügte hinzu, die russischen Bürger und die Touristen würden gern über die Brücke fahren, und keine Klagen und Beanstandungen seitens der Ukraine würden diesen historischen Prozess stoppen.

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko laut seinem Pressesprecher Swjatoslaw Zegolko den Auftrag erteilt, eine Klage gegen Russland wegen des vermutlichen Umweltschadens zu erheben, der durch den Bau der Krim-Brücke verursacht worden sei.

    Die 19 Kilometer lange Brücke über die Straße von Kertsch, die die Halbinsel Krim mit dem russischen Festland verbinden soll, wird die längste Brücke in Russland sein. Die Brücke soll für den Autoverkehr im Dezember 2018 eröffnet werden.

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    Tags:
    Bau, Brücke, Klage, Reaktion, Regierung, Dmitri Polonskij, Krim, Russland, Ukraine
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