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    Der russische Grenzschutz im westlichen Gebiet Kursk hat nach eigenen Angaben ein bewaffnetes Eindringen aus der Ukraine verhindert. Bei dem Schusswechsel wurde ein Grenzsoldat getötet, teilte der Inlandsgeheimdienst FSB, dem der Grenzschutz unterstellt ist, am Montag mit.

    Zwei Eindringlinge seien am Samstag im Grenzgebiet aufgespürt worden und hätten das Feuer eröffnet, hieß es. Bei einem Schusswechsel sei ein Mitarbeiter der Grenzverwaltung Kursk getötet worden. Im Zuge des Gefechts habe sich einer der Eindringlinge in die Luft gesprengt der zweite habe lebend gefasst werden  können.

    Laut Medienberichten ereignete sich das Gefecht nahe der Ortschaft Tetkino im Grenzkreis Gluschkowo. Nach inoffiziellen Angaben aus Sicherheitskreisen stammen die Angreifer aus dem Nahen Osten und könnten mit dortigen extremistischen Organisationen verbunden sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es jedoch nicht.

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    Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als drei Jahren ein militärischer Konflikt, der bereits mehr als 10.000 Menschenleben gefordert hat. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Putsch in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

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    Tags:
    Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Russland, Ukraine