14:28 20 Oktober 2020
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    Die Militäreinsätze der USA der letzten 16 Jahre – Operationen in Afghanistan, dem Irak und anderen Ländern sowie der Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (IS) - haben den US-Fiskus 1,7 Billionen Dollar gekostet. Zu diesem Schluss gelangten Experten der Forschungsorganisation National Priorities Project, die die Staatsausgaben der USA analysiert.

    Auf ihrer Website veröffentlichte die Organisation einige Tabellen, die in Echtzeit zeigen, wie viel die USA seit 2001 für Kriege als Ganzes ausgeben, darunter für einzelne Operationen. Allein der Afghanistan-Krieg, den Washington 2001 begonnen hatte, erleichterte den US-Fiskus um rund 785 Milliarden Dollar.

    Die Ausgaben für den 2003 begonnenen Irak-Krieg belaufen sich auf knapp 821 Milliarden Dollar und die für den Kampf gegen Daesh auf 17 Milliarden Dollar.

    Bei ihren Berechnungen stützten sich Experten der Organisation auf offizielle Daten des Pentagon. Die Summen für Militäroperationen der CIA und anderer Geheimdienste sowie die Mittel, die in den nächsten 40 Jahren als Entschädigung an die Familien der ums Leben gekommenen Militärs, für die medizinische Behandlung von Veteranen und für die Erneuerung der Kampftechnik ausgezahlt werden, bleiben geheim.

    Analysten von der Brown University schätzten die Gesamtsumme auf etwa fünf Billionen Dollar.

    Im vergangenen September hatte der US-Senat einen Gesetzentwurf verabschiedet, wonach für die Belange des Pentagon im kommenden Jahr 700 Milliarden Dollar bewilligt werden.

     

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    Tags:
    Militäroperationen, Ausgaben, National Priorities Project, USA