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    IS-Einnahmen aus Öl-Verkauf um 90 Prozent gesunken

    © AFP 2019 / Alice Martins
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    Die Einnahmen der Terrorgruppierung Islamischer Staat (IS, auch Daesh) aus dem Ölverkauf haben sich binnen der letzten zwei Jahre um 90 Prozent bis auf 4 Millionen Dollar pro Monat im Vergleich zu den früheren 50 Millionen verringert, wie Quellen in der US-geführten Anti-IS-Koalition am Dienstag mitteilten.

    Unter den Gründen dieser finanziellen Einbußen aus dem Ölverkauf werden unter anderem die bedeutsame Verringerung des jetzt von der Terrorgruppierung kontrollierten Territoriums genannt, ebenso die gezielten Luftangriffe auf Objekte der mit der Förderung und  Verarbeitung von Öl verbundenen Infrastruktur sowie auf die Öltankwagen, wie die Medien unter Verweis auf die Zeitung „USA Today“ berichten.

    Dem Blatt zufolge habe die Koalition angeblich im Jahr 2015 damit begonnen, solche Luftschläge zu führen, wobei über 2500 Öltanker vernichtet und eine Reihe von ölverarbeitenden Betrieben zerstört  worden seien.

    Zuvor hieß es aus dem russischen Außenministerium, dass die Einnahmen des IS aus der Erdöl- und Erdgas-Branche von 50 Millionen Dollar bis auf 12-20 Millionen Dollar monatlich gesunken sein sollen. Seit dem Beginn der Aktivitäten der russischen Luftstreitkräfte in Syrien seien etwa 4000 Tankwagen, die von der IS illegitim gefördertes Öl transportiert haben, 206 Öl- und Gasförderstätten, 176 Öl-Raffinerien und 112 Öl-Pumpstellen vernichtet worden.

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    Tags:
    Öltanker, Verringerung, Verlust, Einkommen, Außenministerium Russlands, Islamischer Staat, US-Koalition, Zeitung "USA Today", Syrien, USA