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19:50 14 Oktober 2019
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    Jean-Claude Juncker im EU-Parlament

    EU-Parlamentsabgeordnete wollen Brexit-Verhandlungen verschieben

    © AFP 2019 / PATRICK HERTZOG
    Politik
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    Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben am Dienstag für eine Resolution gestimmt, die die Wiederaufnahme der Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens nur unter der Bedingung eines „bedeutenden Fortschritts“ vorsieht. Dies meldet das Nachrichtenmagazin Business Insider UK unter Verweis auf das entsprechende Dokument.

    Im Text heißt es, dass die Art und Weise von London, Finanzfragen zu besprechen, den Verhandlungsprozess „ernsthaft erschwert“ habe.

    Wie ferner hervorgehoben wird, will der Europäische Rat die Entscheidung über die Fortsetzung des Verhandlungsprozesses erst bei „genügendem Fortschritt“ in drei Schlüsselpositionen treffen: Verteidigung der Bürgerrechte, Erläuterung der Finanzverpflichtungen und Regelung der Frage hinsichtlich der Grenze Irlands und Nordirlands.

    Zuvor war in der EU vom Ausstehen eines bedeutenden Fortschritts in den Brexit-Verhandlungen die Rede gewesen.

    Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hatte mitgeteilt, dass die Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU, nur wenn ein Wunder passiere, im Oktober in die nächste Phase im Oktober übergehen würden.

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    Tags:
    Wunder, Verhandlungsprozess, Austritt, Business Insider, Europäische Kommission, Brexit, EU-Parlament, Jean-Claude Juncker, EU, Nordirland, Irland, London, Großbritannien