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06:43 22 August 2019
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    Tankstelle

    Nordkorea schränkt Benzinverkauf drastisch ein – nur noch an Behörden

    © AP Photo / Julio Cortez
    Politik
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    Der Benzinverkauf an kommerziellen Tankstellen in Nordkorea ist seit Ende September für alle Kunden verboten worden, außer für hochrangige Mitglieder der Arbeiterpartei Nordkoreas, der Regierung, der Streitkräfte und Sicherheitsbehörden. Dies behauptet die japanische Zeitung „Asahi“ am Mittwoch.

    Kim Jong-uns Abbildung auf einem Bildschrim in Tokio
    © REUTERS / Toru Hanai
    Die strengen Einschränkungen für den Benzinverkauf sind laut den Quellen der Zeitung zwecks der Schaffung von Treibstoffvorräten vorgenommen worden, nachdem der UN-Sicherheitsrat im September den Export von Öl und Ölprodukten nach Nordkorea eingeschränkt hatte, womit er auf die von Pjöngjang durchgeführten Kernwaffentests unter Verletzung der gültigen internationalen Verbote reagierte.

    Peking (Archivbild)
    © Sputnik / Aleksej Babuschkin
    Die Zeitung behauptet, dass seit September an den Tankstellen in Nordkorea nur die Autos betankt werden, deren Kfz-Kennzeichen mit den Ziffern 727 beginnen. Diese würden nur an die hohe Nomenklatur vergeben. Über die Tankregeln für die öffentlichen Verkehrsmittel und Fahrzeuge von Ausländern verfüge man bislang noch über keine Angaben.

    Zuvor hatte die Agentur Yonhap gemeldet, dass die Benzinpreise an den kommerziellen Tankstellen in Nordkorea um das Dreifache gestiegen wären. Die südkoreanische Regierung schätze den jährlichen Bedarf Nordkoreas an Öl und Ölprodukten auf 700.000 bis 900.000 Tonnen. Darüber hinaus werde im Land ein strategischer Vorrat in Höhe von 1 Million Tonnen für den Kriegsfall bereitgehalten. Den Angaben der Asahi-Quellen zufolge sei beschlossen worden, diese Reserve nun  zu verdoppeln.

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    Tags:
    Vorräte, Ölprodukte, Treibstoff, Benzin, Südkoreanische Regierung, UN-Sicherheitsrat, Sicherheitsbehörden Nordkoreas, Streitkräfte Nordkoreas, Nordkoreanische Regierung, Arbeiterpartei Nordkoreas, südkoreanische Agentur Yonhap, Zeitung Asahi, Japan, Südkorea, Nordkorea