04:00 25 September 2018
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    Putin im Cockpit eines Langstreckenbombers Tu-160Ein Überschall-Langstreckenbomber des Typs Tu-160

    „Pilot war durchgeschwitzt“: Putin erzählt über seinen Flug mit Tu-160-Bomber

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    Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich bei einem Treffen mit den ehemaligen Kosmonauten Wladimir Dschanibekow und Viktor Sawinych an seinen Flug mit einem Langstreckenbomber des Typs Tu-160 vor zwölf Jahren erinnert.

    Dschanibekow und Sawinych war 1982 erstmals in der Geschichte eine Andockung an eine außer Kontrolle geratene Weltraumstation gelungen. Am Dienstag besuchten die beiden Kosmonauten zusammen mit Präsident Putin die Vorpremiere des Katastrophenfilms „Saljut 7“, der über das gewagte Manöver im All berichtet.

    Nach der Aufführung mutmaßte Putin bei einer kurzen Unterredung mit Dschanibekow und Sawinych, dass die Aufgabe, die die Raumflieger 1982 zu erfüllen hatten, wohl sehr kompliziert gewesen sei.

    B-1B Lancer der U.S. Air Force
    © Foto : U.S. Air Force/Senior Airman Benjamin Stratton

    Dabei erinnerte sich der Staatschef an seine eigenen Eindrücke, als die Tu-160, mit der er 2005 flog, in der Luft nachtanken musste. „Ich saß neben dem Piloten und sah, wie schwierig das war. Ihm gelang das (Luftbetankung — Red.) nicht im ersten Anlauf, und er war völlig durchgeschwitzt.“

    Putin hatte im August 2005 den größten strategischen Überschallbomber der Welt als Co-Pilot geflogen. Die Route führte vom Militärflugplatz Tschkalowski bei Moskau nach Murmansk, wo gerade eine Übung der Nordflotte stattfand.

    Strategischer Bomber Tu-160
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    Strategischer Bomber Tu-160
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    Tu-160, Wladimir Putin, Russland