12:06 21 September 2020
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    Der Aufklärungsausschuss des US-Senats hat keine Beweise für Absprachen zwischen dem Wahlteam des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und Russland gefunden. Dies meldet die Zeitung „The Washington Examiner“ unter Verweis auf die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders.

    Laut Sanders hat der Aufklärungsausschuss des US-Senats mitgeteilt, dass nach fast neun Monaten der Ermittlung „buchstäblich Null Beweise“ für eine Absprache zwischen Trumps Team und Russland gefunden worden seien.

    Während dieser Ermittlung seien mehr als 100 Interviews mit einer Gesamtdauer von mehr als 250 Stunden, sowie 4.000 Manuskriptseiten, und 100.000 Dokumentseiten analysiert worden. Darüber hinaus wurden Interviews mit Aufklärern durchgeführt, die einen Bericht über die angebliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahlen vorbereitet hatten. Auch Gespräche mit Vertretern der Administration des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und mit jedem offiziellen Vertreter aus Trumps Team wurden geführt.

    Sanders rief „im Namen des amerikanischen Volkes“ den Ausschuss auf, sich nach der Veröffentlichung dieser Informationen auf "andere Angelegenheiten" zu konzentrieren.

    Zuvor hatten Medien berichtet, dass der Aufklärungsausschuss die Ergebnisse der Ermittlung über die angebliche Einmischung Russlands noch in diesem Jahr darstellen wolle.

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    Tags:
    Ermittlung, Einmischung, Verbindungen, Weißes Haus, US-Senat, Donald Trump, Barack Obama, Sarah Huckabee Sanders, Russland, USA