19:53 05 August 2020
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    Nach dem Großmanöver Zapad 2017 vor der EU-Grenze hat Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu Berichte über eine russische Aggression als „Lügen“ bezeichnet.

    „Die westlichen Medien hatten mit den unglaublichsten Szenarien der Übung erschreckt. Einige Staatschefs bezeichneten sie sogar als Vorspiel vor einer Eroberung fremder Gebiete“, sagte Schoigu am Freitag, als er das Fazit des siebentägigen Großmanövers zog. Der mediale Druck auf Russland sei „beispiellos“ gewesen.

    „All die Lügen wurden entlarvt: Das dem Manöver war rein defensiv“, sagte der Minister.

    Er betonte, dass die Übung allen Transparenz-Anforderungen des Wiener Dokuments von 2011 gerecht gewesen sei. „95 Beobachter aus 50 Ländern waren zugegen (…) Sämtliche beteiligten Einheiten und Waffen sind zu ihren ständigen Standorten zurückgekehrt.“

    Zapad 2017 hatte vom 14. bis 20. September in Russland und Weißrussland stattgefunden. Daran nahmen 12.700 Soldaten aus beiden Staaten sowie 680 Kampffahrzeuge, 70 Flugzeuge und Hubschrauber sowie zehn Schiffe teil.

    Nach russischen Angaben wurden Anti-Terrorkampf und Verteidigung wichtiger Infrastrukturen trainiert. Westliche Medien hatten das Manöver als eine „Probe“ für eine „Invasion des Baltikums“ dargestellt.

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    Tags:
    Manöver "Zapad 2017", Sergej Schoigu, Weißrussland, Russland