10:37 07 April 2020
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    Die syrischen Militärs haben ihre Operation gegen die Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS/Daesh) im Osten der Provinz Homs beendet, berichtet am Freitag die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Militärquelle.

    „Die Operation der syrischen Armee im Osten der Provinz Homs hat die letzten IS-Hochburgen vernichtet. 1.800 Quadratkilometer sind befreit worden. Dutzende Ortschaften und Dörfer sind unter Kontrolle genommen worden“, so die Quelle.

    Zu der Zeit marschierten die syrischen Regierungstruppen am Freitag in Mayadeen, die wichtigste IS-Hochburg in der benachbarten östlichen Provinz Deir ez-Zor, ein. Die Armee bekämpft die Terroristen am westlichen Stadtrand.

    In Syrien dauert seit 2011 Krieg an. Gegen die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad kämpfen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh, al-Nusra-Front und andere. Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Luftangriffe gegen die Terroristen in Syrien.

    Mehr zum Thema: Mayadeen: Syrische Armee marschiert in wichtige IS-Hochburg ein

    Parallel dazu bemüht sich Russland um eine Aussöhnung der Regierung und der Opposition. Seit Ende 2016 gilt zwischen diesen eine Waffenruhe. In Damaskus wurde hierfür ein Aussöhnungszentrum eröffnet. Darüber hinaus wurden zum Schutz der Zivilbevölkerung sogenannte Deeskalationszonen eingerichtet.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, IS, Bashar al-Assad, Homs, Syrien