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21:34 19 Oktober 2019
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    Soldaten der südkoreanischen Armee bei einer Militärparade (Archivbild)

    Südkorea zu „unverzüglichen Operationen“ gegen Nordkorea bereit – Medien

    © Foto : DoD/ Erin A. Kirk-Cuomo
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    Südkoreanische Militärs sind im Fall nordkoreanischer Provokationen zu „unverzüglichen Operationen“ bereit, wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf eine Quelle meldet.

    Die Quelle präzisierte aber nicht, welche Operationen unternommen werden könnten. Demnach entdeckten Südkorea und die USA keine Merkmale der Vorbereitung auf einen neuen nordkoreanischen Raketen- bzw. Atomtest, den man im Vorfeld des am 10. Oktober gefeierten Tages der Gründung der Partei der Arbeit Koreas prophezeit hatte.

    Südkorea verfolgt laut der namentlich nicht genannten Quelle die Situation um Nordkorea. Seoul und Washington nutzen laut Yonhap dafür Aufklärungsflugzeuge des Typs U-2S und RC-800, Aufklärungsjäger vom Typ TF-16, das Frühwarnflugzeug des Typs E-737 und Patrouillenflugzeuge des Typs P-3C.

    Im Japanischen Meer soll sich ein Schiff befinden, das mit dem System „Aegis“ und Radaren vom Typ „SPY-1D“ und „Green Pine“ ausgestattet ist, die nordkoreanische Raketen innerhalb von zwei Minuten nach deren Start entdecken können.

    Ende September hatten südkoreanische Medien berichtet, Nordkorea hätte mehrere „interkontinentale ballistische“ Raketen aus dem Munitionswerk in Pjöngjang herausgefahren. Das habe von der Vorbereitung des Tests eines thermonuklearen Sprengkopfes im Pazifik zeugen können.

    Am 18. September hatte Nordkoreas Außenminister Ri Yong-ho geäußert, US-Präsident Donald Trump habe dem nordkoreanischen Volk den Krieg erklärt. Deshalb behalte sich Pjöngjang vor, US-Bomber abzuschießen, selbst wenn sich diese außerhalb des nordkoreanischen Luftraums befinden sollten. „Die Welt muss sich klar daran erinnern, dass die USA als Erste den Krieg erklärt haben“, so der Minister.

    Zuvor hatte Trump „Muskeln spielen lassen“: Am 23. September waren mehrere US-Bomber vom Typ B-1B entlang der nordkoreanischen Küste geflogen. Das sei das erste Mal im 21. Jahrhundert, dass US-Bomber und Kampfjets so weit nördlich der demilitarisierten Zone (DMZ) geflogen seien, sagte Pentagon-Sprecherin Dana White. Die USA hätten damit die Ernsthaftigkeit unterstreichen wollen, mit der sie Nordkoreas „rücksichtsloses Verhalten“ beobachteten.

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    Tags:
    Provokationen, Operation, Südkorea, Nordkorea, USA