16:23 17 Februar 2020
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    Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat sich bei seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump dafür bedankt, dass er ständig seinen Namen erwähnt und ihn somit berühmt macht. Dies teilte Maduro in einer Sendung des nationalen Fernsehens mit.

    „Trump hat mich weltweit berühmt gemacht. Es ist eine Ehre, dass der Chef des Imperiums keinen einzigen Tag verbringt, ohne mich zu erwähnen. Das bedeutet, dass ich etwas Gutes mache“, sagte Maduro am Sonntag.

    Zuvor hatte der US-Präsident gekontert und Venezuela als „sozialistische Diktatur“ bezeichnet. Maduro zufolge ist sein Land demokratisch, denn Diktaturen sind seines Erachtens nur im Kapitalismus und nicht im Sozialismus möglich.

    Im August hatte Donald Trump einen Erlass unterzeichnet, der neue Finanzsanktionen gegen Venezuela einführt. Diese sehen unter anderem das Verbot von Geschäften mit den von der venezolanischen Regierung und der staatlichen venezolanischen Erdölgesellschaft PDVSA neu emittierten Wertpapieren mit einer Laufzeit von mehr als 30 beziehungsweise 90 Tagen vor. Außerdem wurden der Handel mit venezolanischen Staatsanleihen sowie Dividendenzahlungen an die Regierung in Caracas verboten.

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    Tags:
    Ehre, Sanktionen, Diktatur, Regierung, Nicolas Maduro, Donald Trump, USA, Venezuela