14:13 24 Februar 2020
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    Die türkischen Streitkräfte haben eine Operation im syrischen Idlib begonnen, teilte der Generalstab der Türkei am Montag mit. Dabei würden Aufklärungsarbeiten geführt, um Beobachtungsposten für die weitere Kontrolle der Waffenruhe aufzustellen.

    „Gemäß den in Astana erreichten Vereinbarungen zur Schaffung von Deeskalations-Zonen im Gebiet Idlib haben die Streitkräfte der Türkei als eines der Garant-Länder am 8. Oktober eine Operation zur Aufklärung für die Aufstellung von Beobachtungsposten zur Überwachung der Waffenruhe begonnen“, geht aus der Mitteilung hervor.

    Zuvor am Montag sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan, die Türkei handle in Idlib auf Basis der Vereinbarungen, die mit Russland und dem Iran in Astana erzielt worden seien.

    „In Astana haben die Türkei, Russland und der Iran einen Plan ausgearbeitet. Und diese Entscheidungen setzen wir zurzeit in Idlib um“, so Erdogan.

    Ihm zufolge wird die Türkei keinen „terroristischen Korridor“ aus türkischen Kantonen entlang ihrer Grenze zulassen, die aus der Sicht Ankaras mit der im Land verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden sind.

    Der Militärkonflikt in Syrien hat im März 2011 begonnen. Verhandlungen zur Regelung der syrischen Krise finden in Astana und Genf statt. Ein wichtiges Ergebnis dieser Verhandlungen sind die Vereinbarung über die Bildung einer gemeinsamen Gruppe zur Überwachung der Waffenruhe sowie das Memorandum über die Schaffung von Deeskalations-Zonen in Syrien.

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    Tags:
    Idlib, Türkei, Syrien