08:31 23 April 2019
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    Ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug DHC-7 (Archivbild)

    US-Spionageflieger unternimmt weiteren Flug entlang der innerkoreanischen Grenze

    CC BY-SA 2.0 / Tomás Del Coro / N705GG U.S. Army 1981 DEHAVILLAND DHC-7-102 s/n 48 EO-5B ARL-C (Airborne Reconnaissance Low - COMINT)
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    Ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug DHC-7 hat einen weiteren Flug entlang der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea gemacht. Das ist den Angaben westlicher Webseiten zu entnehmen, die Flüge von Militärmaschinen verfolgen.

    Demnach hat eine für die Mehrzweck-Aufklärung  aus geringer Höhe bestimmte DHC-7 mit dem LFZ-Kennzeichen N158CL einen Flug in 4.800 Metern Höhe in etwa 20-30 Kilometer Entfernung von der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea unternommen. Der Flug soll mehrere Stunden gedauert haben.

    Auf der koreanischen Halbinsel ist laut CIA-Analysten künftig mit einer Zunahme der Spannungen zu rechnen, denn Nordkorea treibe offensichtlich sowohl die USA als auch die internationale Gemeinschaft auf die Spitze.

    Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump den US-Außenminister Rex Tillerson dazu angehalten, keine Zeit bei Verhandlungen mit dem Präsidenten Nordkoreas, Kim Jong-un, zu verschwenden.

    Vom Rednerpult der Uno hatte Trump  gedroht, Nordkorea „vollständig zu vernichten“. Den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un nannte er einer „Raketenmann“, der auf dem Wege sei, sich selbst und sein Regime umzubringen. Kim-Jong-un reagierte mit einer an den US-Präsidenten persönlich gerichteten Erklärung, in der er drohte, „Trump mit Feuer zu bändigen“.

    Im August und September hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Raketen- und Atom-Programms bedeutend verschärft. Am 21. September hatten die USA beispiellos harte einseitige Finanzsanktionen gegen Pjöngjang verhängt.

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    Halbinsel, Spannungen, Spionageflugzeug, Grenze, Rex Tillerson, Donald Trump, Südkorea, Nordkorea