17:19 15 August 2020
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    Die russische Luftwaffe hat in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor nach eigenen Angaben eine IS-Verstärkungstruppe angegriffen, die aus dem benachbarten Irak eingedrungen war. Dabei seien mindestens 34 Terrorkämpfer getötet worden, teilte Militärsprecher Igor Konaschenkow am Dienstag mit.

    Die Terroristen seien nahe der Ortschaft Hatla aufgespürt worden, sagte Konaschenkow.

    Durch gezielte Luftangriffe seien nachweislich 34 Kämpfer getötet, fünf mit Maschinengewehren ausgestattete Geländewagen und zwei Munitionslaster zerstört worden.

    Weitere 70 Tote in al-Mayadin

    Insgesamt 182 Angriffe habe die russische Luftwaffe in den vergangenen 24 Stunden gegen Terroristen geflogen, so Konaschenkow weiter. Im Raum al-Mayadin, Provinz Deir ez-Zor, seien Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) zweimal in einem kurzen Zeitabstand bombardiert worden.

    Durch den ersten Angriff seien etwa 50 Terrorkämpfer getötet und mehrere weitere in ihren eigenen unterirdischen Tunnels verschüttet worden. so der Sprecher.

    „40 Minuten später griff eine Su-34 diesen Positionsraum erneut an. Dabei wurden rund 20 Terrorkämpfer getötet, die eingetroffen waren, um die verletzten Terroristen abzuholen.“

    In Syrien dauert seit 2011 Krieg an. Gegen die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad kämpfen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh, al-Nusra-Front und andere. Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus Luftangriffe gegen die Terroristen in Syrien.

    Parallel dazu bemüht sich Russland um eine Aussöhnung der Regierung und der Opposition.Seit Ende 2016 gilt zwischen diesen eine Waffenruhe. In Damaskus wurde hierfür ein Aussöhnungszentrum eröffnet. Darüber hinaus wurden zum Schutz der Zivilbevölkerung sogenannte Deeskalationszonen eingerichtet.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Deir ez-Zor, Syrien, Russland