22:47 12 Dezember 2017
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    Röhren für die Gaspipeline Turkish Stream

    Türkei rechnet mit Verlängerung von „Turkish Stream“ bis Serbien

    © Foto: TurkStream
    Politik
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    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Hoffnung geäußert, dass die Gaspipeline „Turkish Stream“ bis Serbien verlängert wird und dieses Land somit keine Probleme mit der Gasversorgung haben wird. Dies erklärte Erdogan auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem serbischen Amtskollegen, Aleksandar Vučić, am Dienstag.

    „‚Turkish Stream‘ ist ein sehr wichtiges Projekt, heute verläuft die Pipeline über das Schwarze Meer, ferner wird sie über unser Territorium nach Europa verlaufen. Wir sind dabei, alle damit verbundenen Fragen mit dem russischen Präsidenten zu besprechen“, wird Erdogan von Medien zitiert.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin Verhandlungen mit seinem türkischen Amtskollegen geführt und dabei den Bau der Gaspipeline „Turkish Stream“ und des Atomkraftwerkes „Akkuyu“ besprochen. „Wir messen den Projekten ‚Akkuyu‘ und ‚Turkish Stream‘ eine große Bedeutung bei. Sie werden fortgesetzt, und wir sind bereit, ihnen einen Ruck zu geben“, betonte Erdogan.

    Indes versucht Bulgarien, das bei der Inbetriebnahme von „Turkish Stream“ nach 2020 riskiert, Einnahmen aus dem Transit des russischen Gases zu verlieren, weiterhin, sein Territorium in die potentielle Strecke der neuen Gaspipeline einzuschließen.

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    Tags:
    Transit, Inbetriebnahme, Gasversorgung, Gaspipeline, AKW Akkuyu, Turkish Stream, Wladimir Putin, Alexandar Vučić, Recep Tayyip Erdogan, Bulgarien, Russland, Europa, Schwarzes Meer, Serbien, Türkei