13:07 27 November 2020
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    Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont hat vor dem Regionalparlament in Barcelona erklärt, die Entscheidung über die Unabhängigkeit Kataloniens müsse verschoben werden, um einen Dialog mit Madrid für eine gemeinsame Lösung zu beginnen.

    „Wir schlagen dem Parlament vor, das Inkrafttreten der Unabhängigkeitserklärung zu verschieben, um zu einem Dialog überzugehen, der gemeinsame Verhandlungen ermöglichen wird“, sagte Puigdemont.

    Zugleich betonte er aber, Katalonien habe durch den Volksentscheid vom 1. Oktober das Recht erworben, ein unabhängiger Staat in Form einer Republik zu werden.

    „Millionen Bürger sind der Meinung, dass der einzige Weg, die Selbstverwaltung zu erhalten, darin besteht, dass Katalonien ein Staat wird“, so der Regierungschef weiter.

    Er habe allerdings nicht vor, jemanden zu erpressen oder zu beleidigen, betonte Puigdemont. Die Priorität der katalanischen Führung sei immer „Ruhe und Respekt“ gewesen. „Wir sind keine Verbrecher, keine Irren, wir sind normale Menschen, die nach einem Recht auf Abstimmung bitten. Wir haben nichts gegen Spanien und Spanier“, fügte er hinzu.

    Der spanische Regierung schlug er eine Vermittlerrolle bei den Gesprächen vor: „Ich bitte die spanische Regierung, die Vermittlerrolle zu übernehmen.“

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    Tags:
    Carles Puigdemont, Katalonien, Spanien