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    „Offener Zynismus“: Kiew erzürnt über Krim-Vorschlag des tschechischen Präsidenten

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    Das ukrainische Außenministerium hat in einer Mitteilung am Dienstag seine Empörung wegen des Vorschlags des tschechischen Präsidenten Milos Zeman zum Ausdruck gebracht, der erklärt hatte, dass Kiew für den Verlust der Schwarzmeer-Halbinsel Krim entschädigt werden sollte.

    „Dieser Vorschlag geht über den politischen Rahmen hinaus und ist offener Zynismus. Die Ukraine wird nie mit ihrem Territorium, ihren Werten und ihrer Freiheit handeln“, heißt es in der Mitteilung.

    Ferner wird unterstrichen, dass die Ukraine „die gewichtige Unterstützung und Solidarität der tschechischen Regierung und des tschechischen Volkes, die sich in konkreten Taten zeigen, sehr schätzt“.

    Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin aufgerufen, Zeman nach seinen Worten über die Krim in Ruhe zu lassen.

    Am Dienstag nannte der Präsident Tschechiens, Milos Zeman, die Wiedervereinigung der Krim mit Russland „eine abgeschlossene Sache“ und erklärte, er halte es für fair, wenn Kiew für den Verlust der Halbinsel entschädigt werde. Wer zahlen sollte, ob Russland oder Europa, sagte Zeman aber nicht.

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    Tags:
    Solidarität, Zynismus, Verlust, Außenministerium der Ukraine, Pawel Klimkin, Miloš Zeman, Russland, Tschechien, Krim, Kiew, Ukraine