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10:15 22 Oktober 2019
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    Norwegische Delegation auf der Krim, Oktober 2017

    Norweger wollen Westen überzeugen: Krim ist doch Teil Russlands

    © Sputnik / Alexander Poleganko
    Politik
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    Hendrik Weber, Leiter der norwegischen Delegation, die derzeit auf der Krim zu Besuch ist, will eigenen Worten zufolge sein Bestes tun, um den westlichen Politikern zu erklären, dass die Halbinsel kein gefährliches und kein von Russland besetztes Territorium sei.

    „Im Westen wird oft gesagt, dass Russland die Krim annektiert hat. Wir wollen aber gegen eine solche Meinung arbeiten“, sagte Hendrik Weber, der auch Chef des Bauunternehmens Betongrehab Vest ist, in einem Gespräch mit RIA Novosti. 

    „Wir müssen unseren Außenminister überzeugen, dass die Situation nicht so ist, wie sie gesehen wird, wenn man über die Rückkehr der Krim an die Ukraine redet. Was soll man dann mit all den Einwohnern, mit den einfachen Menschen tun, die das nicht wollen“, empört sich Weber. 

    Die Norweger haben sich ihm zufolge vergewissert, dass die Krim-Einwohner nicht zurück in die Ukraine wollen. „Für uns ist es klar, dass es dabei um den Willen der Menschen und um ihren Wunsch geht, so zu leben, wie sie derzeit leben – als Teil Russlands.“

    Die norwegische Delegation weilt eine Woche lang, bis zum 12. Oktober, auf der Krim. Der Gruppe gehören elf norwegische Geschäftsleute und Politiker sowie zwei deutsche Abgeordnete an. Laut Weber wollen die Beteiligten nach der Rückkehr in ihre Heimat weiter an der Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und Norwegen arbeiten. 

     

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    Tags:
    Situation, Besuch, Business, Politik, Norwegen, Krim, Russland