14:24 23 Oktober 2020
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    Der Versuch, den Status der Krim zu ändern, ist nur mittels eines Krieges möglich, was Folgen für ganz Europa nach sich ziehen würde. Mit diesen Worten kommentierte der Pressesprecher des tschechischen Präsidenten Milos Zeman, Jiří Ovčáček, dessen Äußerung über eine mögliche Entschädigung an die Ukraine für den Verlust der Schwarzmeer-Halbinsel.

    „Die ukrainische Seite hat natürlich das Recht, ihre Position zu äußern. Die Meinung des Herrn Präsidenten bedeutet keinesfalls, dass eine Entschädigung gegen den Willen der Ukraine erfolgen könnte“, zitiert die tschechische Nachrichtenagentur CTK Ovčáček.

    Der tschechische Staatschef Milos Zeman hatte am Dienstag bei einer Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) die Wiedervereinigung der Krim mit Russland eine „vollendete Tatsache“ genannt. Dabei wies er darauf hin, dass Kiew für den Verlust der Krim „in Form von Geld, aber auch von Öl oder Gas“ entschädigt werden sollte. Wer zahlen sollte, ob Russland oder Europa, sagte Zeman nicht. Poroschenko schien der Vorschlag jedoch nicht zu gefallen: Die PACE sei keine Tribüne für Aufrufe, „mit Territorien gegen Geld, Erdöl oder Gas zu handeln“, kritisierte er. 

     

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    Tags:
    Wiedervereinigung, Krieg, Entschädigung, Petro Poroschenko, Miloš Zeman, Krim, Russland, Ukraine, Tschechien