10:55 15 Dezember 2017
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    Nato-Übung in Georgien

    Moskau: Festigung der Georgien-Nato-Kooperation lässt Alarmglocken schrillen

    © AFP 2017/ Vano Shlamov
    Politik
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    Russland, Südossetien und Abchasien betrachten eine weitere Vertiefung der Kooperation zwischen Georgien und der Nato als Bedrohung für die Sicherheit in der Region. Das teilte der Pressedienst des russischen Außenministeriums am Mittwoch mit.

    „Die Delegationen Russlands, Abchasiens und Südossetiens haben darauf aufmerksam gemacht, dass der weitere Ausbau der Kooperation zwischen Tiflis und der Nato eine reale Gefahr für die regionale Sicherheit darstellt“, heißt es.

    Am Dienstag hatten in Genf routinemäßige Beratungsgespräche über Sicherheit und Stabilität in Transkaukasien unter Teilnahme von Vertretern Abchasiens, Georgiens, Südossetiens, Russlands und der USA und unter dem Co-Vorsitz der Uno, der OSZE und der EU stattgefunden.

    Ende September hatte Russlands Vize-Außenminister Grigori Karassin auf wachsende Nato-Aktivitäten in Transkaukasien verwiesen.

    Am 21. September hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow gesagt, die Allianz strebe danach, das Klima des Kalten Krieges wieder aufleben zu lassen. Bei den Nato-Übungen im Sommer und Herbst in Georgien soll eine Rekordzahl von Militärs und schwere Kriegstechnik zum Einsatz gekommen sein, hieß es aus dem Ministerium. 

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    Tags:
    Übungen, Gefahr, Außenministerium, NATO, EU, OSZE, Uno, Sergej Lawrow, Grigori Karassin, Transkaukasien, Georgien, Abchasien, Südossetien, Russland
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