10:25 08 August 2020
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    Der tschechische Präsident Miloš Zeman wird sich bei der Ukraine für seine Erklärung, dass der Krim-Beitritt zu Russland eine „vollendete Tatsache“ ist, nicht entschuldigen.

    Wie die tschechische Onlinezeitung „Prague Daily Monitor“ berichtet, hat Zeman am Freitag in einem Interview für den TV-Sender Barrandov erklärt, Kiew könne von ihm nicht fordern, dass er sich dafür entschuldigen solle, dass er seine persönliche Meinung geäußert habe.

    „Die Krim gehört Russland, und ich kann mir keine russische Regierung vorstellen, die auf die Krim verzichten wird“, so der tschechische Präsident.

    Am Dienstag hatte Zeman in einer Tagung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates den Krim-Beitritt zu Russland als „vollendete Tatsache“ bezeichnet. Dabei wies der tschechische Präsident darauf hin, dass Kiew für den Verlust der Krim entschädigt werden sollte.

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    Tags:
    Meinung, Entschuldigung, Miloš Zeman, Tschechien, Krim, Russland