17:41 17 Februar 2020
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    Bei der Eröffnung der 137. Versammlung der Interparlamentarischen Union (IPU) in Sankt Petersburg hat der russische Präsident Wladimir Putin die Sanktionspolitik des Westens gegenüber den Delegierten angeprangert.

    Der russische Präsident Wladimir Putin tritt in 137. Versammlung der Interparlamentarischen Union auf
    © Sputnik / Aleksei Danitschew
    „Leider sehen wir, dass in letzter Zeit immer mehr Versuche unternommen werden, die Kommunikation und direkte Kontakte zwischen Gesetzgebern zu begrenzen“, sagte Putin.

    Der russische Staatschef betonte, dass diese „Praxis der Einführung diskriminierender Beschränkungen und Sanktionslisten“ gegen Parlamentarier  „inakzeptabel, schädlich und einfach dumm“ sei.

    Desto mehr sei es kontraproduktiv, wenn ganze Delegationen solchen Beschränkungen unterlägen. Dies widerspreche dem Prinzip der „freien interparlamentarischen Zusammenarbeit, dem souveränen Recht jedes Staates, seinen Standpunkt öffentlich zu vertreten“.

    Die Interparlamentarische Union ist eine der repräsentativsten und einflussreichsten internationalen interparlamentarischen Organisationen und eine informelle parlamentarische Dimension der Uno. Die IPU hat 173 Mitgliedsstaaten und 11 assoziierte Mitglieder. Russland empfängt die Delegierten dieser ältesten politischen Organisation der Welt zum ersten Mal.

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    Tags:
    Sanktionsliste, Wladimir Putin, Russland