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    Hendrik Weber, Leiter einer norwegischen Delegation von Politikern und Geschäftsleuten, im Kinder-Ferienlager Artek auf der Krim

    Norwegischer Delegationsleiter: Beitritt der Krim zu Russland war legitim

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    Der Besuch einer norwegischen Delegation auf der Krim hat zum Ziel, der Weltöffentlichkeit die Legitimität des Beitritts der Halbinsel zu Russland vor Augen zu führen. Das erklärte Delegationsleiter Hendrik Weber in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    An der einwöchigen Visite nahmen elf norwegische Geschäftsleute und Politiker sowie zwei deutsche Abgeordnete teil. Weber — Besitzer der Baufirma Betongrehab Vest — teilte mit, dass die Empfehlung der norwegischen Regierung, die Krim nicht zu besuchen, der Reise nicht im Wege gestanden hatte.

    „Meine Frau Mette und ich waren bereits hier (auf der Krim) im vergangenen Jahr als Mitglieder einer deutschen Delegation gewesen. Jetzt sind wir Leiter einer ersten offiziellen norwegischen Abordnung seit 2014. Wir streben nach einem guten Dialog zwischen Russland und Norwegen. Wir sind davon überzeugt, dass die Krim ein legitimer Teil der Russischen Föderation ist, und wollen das mit unserem Besuch vor Augen führen.“

    Weber sprach sich ferner für die Abschaffung „gegen die Krim-Bewohner verhängter sinnloser Sanktionen“ aus. Er wies auf positive Änderungen an der Infrastruktur der Halbinsel hin und plädierte für die Nutzung von Investitionsmöglichkeiten, die die Region bietet.

     

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    Tags:
    Investitionsmöglichkeiten, Besuch, Hendrik Weber, Krim, Russland, Norwegen