14:37 22 September 2020
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    Mehr als 30 Menschen sind infolge einer bewaffneten Attacke durch Unbekannte auf ein zeitweiliges Flüchtlingscamp in Nigeria getötet worden, wie der Sender „Channels TV“ berichtet.

    Der Vorfall ereignete sich demnach im Bundesstaat Plateau. Der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari reagierte bereits auf die jüngste Attacke.

    „Dieser Wahnsinn ist zu weit gegangen“, zitiert der TV-Sender den Staatschef.

    Der Präsident habe die Militärs und Polizisten dazu aufgerufen, dringend die Gewalt einzustellen und einen Plan zu erstellen, der den Stopp von Attacken durch eine Gruppe auf eine andere garantieren könne.

    Im September waren mindestens 18 Menschen infolge eines Angriffs von Kämpfern der radikalen islamistischen Terror-Gruppierung „Boko Haram“ im Nordosten von Nigeria ums Leben gekommen.

    In Nigeria agiert die radikale islamistische Terrorgruppierung „Boko Haram“. Ihre militanten Kämpfer treten gegen das westliche Modell der Ausbildung auf und versuchen, die Scharia im ganzen Land durchzusetzen. Die militante Gruppierung steht hinter den meisten Terrorakten, die regelmäßig als Antwort auf die gegen sie gerichtete Militärkampagne — geführt von Niger, Kamerun und der Republik Tschad — verübt werden.

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    Tags:
    Bewaffnete, Tote, Flüchtlingscamp, Angriff, Nigeria