00:00 21 November 2017
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    Das Schnellboot U172 der ukrainischen Kriegsflotte

    Wie russische Marine Kiews „Wolfsrudel“ kleinkriegen kann - Abgeordneter erklärt

    © Sputnik/ Maxim Wojtenko
    Politik
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    Trotz ihrer neuen „Wolfsrudel-Taktik“ hätte die ukrainische Kriegsflotte laut dem Duma-Abgeordneten Dmitri Belik in einem Kampf gegen russische Schiffe nach wie vor keine Chancen. Denn im Fall eines ukrainischen Angriffs würde ein russisches Schiff in wenigen Minuten eine Unterstützung aus der Luft bekommen.

    Belik, der in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) für Sewastopol sitzt, mutmaßte, dass die Ukraine mit ihrer „Moskitoflotte“ Anschläge auf russische Ölbohrinseln und Schiffe verüben wolle.

    „Auch wenn dieses ganze Rudel ein Schiff angreifen würde, das die Bohrinsel bewacht, würde das Gefecht voraussagbar enden“, sagte Belik in einem Gespräch mit Sputnik.  „Denn zehn bis 15 Minuten später würde ein Flugzeug des Typs Su-30 eintreffen, das sogar ein kleines Boot aus mehreren Dutzend Kilometern treffen kann.“ 

    Laut dem TV-Sender TSN erprobt die ukrainische Kriegsmarine eine neue Kampftaktik gegen die russische Schwarzmeerflotte, die darin besteht, Schiffe im Verband mit kleinen gepanzerten Schnellbooten anzugreifen. Eine ähnliche Taktik hatten deutsche U-Boote im zweiten Weltkrieg eingesetzt.

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    „Wenn das Wolfsrudel ein russisches Schiff angreifen wird, wird dieses nicht in der Lage sein, all die Ziele gleichzeitig im Fadenkreuz zu halten“, berichtete der Sender. In der Sendung hieß es unter anderem, dass russische Ölbohrinseln ein Ziel für die „Wolfsrudel“ sein könnten.

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    Tags:
    Russland, Ukraine
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