21:22 24 November 2017
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    Israelische Flagge in Jerusalem

    „Wir handeln entschlossen“: Israel sieht Bedrohung durch Irans Einfluss in Syrien

    © AFP 2017/ Jack Guez
    Politik
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    Jerusalem wird sich laut dem israelischen Verteidigungsminister Avigdor Lieberman in Syriens innere Angelegenheiten zwar nicht einmischen, es dem Iran aber auch nicht erlauben, das Land in einen feindlichen Vorposten zu verwandeln. Dies gab die Pressestelle der israelischen Militärbehörde am Dienstag bekannt.

    Das erklärte Lieberman beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu in Tel-Aviv. Für Dienstag ist zudem ein Treffen des russischen Verteidigungsministers mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geplant.

    „Wir handeln verantwortungsvoll und entschlossen“, wird Lieberman von seinem Pressedienst zitiert. „Wir werden uns in die inneren Angelegenheiten Syriens nicht einmischen, wobei wir dem Iran und der Hisbollah aber auch nicht erlauben werden, Syrien in einen Vorposten gegen Israel zu verwandeln, und wir werden eine Übergabe von Hightech-Waffen aus dem Iran über Syrien in den Libanon nicht zulassen.“

    Zuvor hatte Lieberman erklärt, dass Präsident Baschar al-Assad im Syrien-Krieg gewinne, und die USA zu einer aktiveren Präsenz auf dem „syrischen Schauplatz“ aufgerufen.

    Ende Juni-Anfang Juli hatte Israels Luftwaffe mehrmals Stellungen der syrischen Artillerie angegriffen. Israels Armeepressedienst hatte damals mitgeteilt, dass die Luftwaffe des Landes die Positionen der syrischen Truppen als Reaktion auf einen Granatwerferbeschuss aus Syrien attackiert hätte.

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    Tags:
    Einmischung, Warnung, Syrien-Krise, Artillerie, Krieg, Waffen, Hisbollah, Avigdor Lieberman, Sergej Schoigu, Israel, Iran, Syrien, Russland
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