14:00 05 Dezember 2020
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    Syrien hat der Russischen Eisenbahnen AG (RZD) die Wiederherstellung der Eisenbahnlinie vorgeschlagen, die die syrischen Phosphat-Vorkommen mit Häfen verbindet. Ein möglicher Vertrag könnte über zwei Milliarden US-Dollar wert sein. Dies berichtet die russische Zeitung „RBC Daily“ am Dienstag.

    Bei einem bilateralen Treffen russischer und syrischer Diplomaten und Beamten in der vergangenen Woche in Sotschi habe die syrische Seite der RZD und anderen russischen Unternehmen mehrere Projekte zur Entwicklung der syrischen Verkehrsinfrastruktur angeboten.

    Konkret gehe es um eine 290 Kilometer lange Eisenbahnlinie, welche die syrische Küste mit den Phosphat-Vorkommen im Osten des Landes verbinden soll. Die Russische Eisenbahnen AG prüft derzeit tatsächlich den Vorschlag, wie ein Vertreter des Unternehmens gegenüber „RBC Daily“ bestätigte.

    Laut dem Direktor des syrischen Departments für Eisenbahnen, Nadschi Faris, handelt es sich um eines der größten Projekte Syriens im Verkehrsbereich. Die Notwendigkeit dieser Linie führte er auf die gestiegene Menge von Gütern zurück, die in diese Richtung gebracht würden.

    Zudem hat sich nach Zeitungsinformationen ein Vertreter des syrischen Verkehrsministeriums mit dem Vize-Präsidenten von RZD Alexander Mischarin getroffen, um einen möglichen Deal zu besprechen.

    Auf dem Flachland würden sich die Kosten für eine Eisenbahnlinie laut dem russischen Experten Wladimir Sawtschuk auf etwa fünf bis acht Millionen US-Dollar pro Kilometer belaufen. Doch in Bergregionen steigen laut ihm die Kosten auf zehn bis zwanzig Millionen pro Kilometer wegen der Notwendigkeit, künstliche Konstruktionen zu errichten. Deshalb könne eine Strecke von 290 Kilometern 1,5 bis 2,3 Milliarden US-Dollar kosten.

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    Tags:
    Eisenbahn, RZD-Bahnkonzern, Syrien, Russland