00:41 23 November 2017
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    Wladimir Putin spricht während der Paneldiskussion des Waldai-Klubs

    Katalonien, Kosovo und Weltordnung: Putin spricht auf Waldai-Forum - Ticker-Protokoll

    © Sputnik/ Maxim Blinow
    Politik
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    Russlands Präsident Wladimir Putin nimmt am Donnerstag an dem Internationalen Forum Waldai teil. Das Dachthema lautet: „Die Welt der Zukunft: Durch Kollision zu Harmonie“. Der Kreml hat eine „wichtige und interessante“ Ansprache des Staatschefs angekündigt. Teilnehmer wollen Putin zudem Fragen über die Krim, Syrien und die Weltordnung stellen.

    Am diesjährigen Forum, das nicht wie üblich am Waldai-See, sondern in der Schwarzmeerstadt Sotschi stattfindet, nehmen rund 140 Politiker, Experten, Forscher und Journalisten teil. Das Groß der Teilnehmer kommt aus dem Ausland.

    Neue Meldungen
    • 19:18

      Putin beendet Diskussion mit Witz über Oligarchen

      Als ein Journalist am Ende der Diskussion fragt, ob Putin bei der russischen Präsidentschaftswahl 2018 erneut kandidieren werde, wirft der Moderator ein, dass die Welt Putin brauche. Der russische Staatschef kontert mit einem Witz über einen Oligarchen:

      „Als ein Oligarch pleitegeht und alles verkaufen muss, fragt er seine Frau: ‚Wirst Du mich weiter lieben?‘ – ‚Das werde ich‘, antwortet die Frau, ‚auch werde ich dich vermissen.‘“

      „Ich denke nicht, dass man mich so vermissen wird“, sagt Putin ironisch und bedankt sich bei den Mitdiskutanten.

    • 19:15

      Putin warnt vor Entwaffnungsschlag gegen Nordkorea

      Als sehr gefährlich hat Putin die Drohungen aus dem Westen bezeichnet, Nordkorea einen „präventiven Entwaffnungsschlag“ zu versetzen. Denn niemand wisse, wo die Nordkoreaner all ihre Waffen versteckt hätten. Man solle Pjöngjang respektvoll behandeln und mit ihm verhandeln.

    • 19:11

      „Beispiellose Anti-Russland-Kampagne“ in USA

      In den USA sei eine „beispiellose Anti-Russland-Kampagne“ im Gange, sagte Putin, nach seiner kritischen Einstellung gegenüber den USA gefragt. Eine wilde antirussische Hysterie habe in den USA begonnen, „nur weil jemand die Präsidentschaftswahl gegen Trump verloren hatte“, sagte Putin. Die Schuld dafür sei Russland zugeschoben worden.

      Nato-Übung

      US-Militärs offenbaren, was sie in Krieg gegen Russland behindern würde – Medien

      Vertreter der US-Streitkräfte haben in einem Gespräch mit dem Portal „Defense One“ offenbart, was sie im Fall eines Krieges gegen Russland hindern würde.
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    • 18:56

      Putin nennt Russlands schlimmsten Fehler im Verhältnis zum Westen

      Sabine Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Politik fragte Putin nach den größten Fehlern, die Russland und der Westen in ihrem gegenseitigen Verhältnis  begangen hätten.

      Russlands größter Fehler sei es gewesen, dem Westen zu sehr vertraut zu haben, sagte Putin. Der größte Fehler des Westens sei es hingegen gewesen, dieses Vertrauen als Schwäche verstanden und missbraucht zu haben.

      Russlands Präsident Wladimir Putin in der Plenarsitzung des Waldai-Diskussionsklubs in Sotschi
      © Sputnik/ Grigorij Sysoew
    • 18:46

      Putin gelassen über Nato vor der Tür

      Die Aufrüstung der Nato vor den russischen Grenzen lässt Putin kalt. „Das macht uns keine Sorgen. Wir schauen zu und analysieren. Jeder Schritt ist uns bekannt. Wir haben alles unter Kontrolle“

      Nato-Militärs in Polen (Archivbild)

      So erklärt Pentagon Truppenstationierung an polnisch-russischer Grenze

      Die USA haben nicht vor, ihre Militärpräsenz in Europa auszubauen und somit die noch geltenden Vereinbarungen zwischen der Nato und Russland zu verletzen. Dies erklärte Pentagon-Sprecher Johnny Michael gegenüber der Agentur RIA Novosti.
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    • 18:41

      Putin: „Lassen in Südost-Ukraine kein Massaker zu“

      Putin sprach sich gegen eine Schließung der Grenze zwischen der von Kiew abtrünnigen ukrainischen Region Donbass und Russland aus. Denn dadurch würde im Südosten der Ukraine „eine Art Srebrenica"  wie einst in Bosnien und Herzegowina entstehen, warnte der Präsident. „Wir lassen dort kein Massaker zu.“

      Armee der Ukraine (Archivbild)

      Meinung: Bei Feldzug gegen Donbass kriegen die Ukrainer „was auf die Visage“

      Groß wären die Verluste der Ukrainer beim Einsatz ukrainischer Truppen im Donbass. Mit dieser Erklärung will der ukrainische Generalstabschef den US-Amerikanern mehr Waffen für seine Armee abschwatzen. Sonst würden die ukrainischen Truppen wirklich ganz schön in die Mangel genommen, sagt der Militärexperte Viktor Baranez im Sputnik-Gespräch.
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    • 18:36

      Olympia-Bann ohne Auswirkung auf russische Präsidentschaftswahl

      Ein Ausschluss Russlands von den nächsten Olympischen Winterspielen in Südkorea würde den Präsidentenwahlkampf in Russland auf keine Weise beeinflussen, so Putin. Wer das erhoffe, irre sich. „Damit würde eher das Gegenteil bewirkt.“

      Fünf farbige, ineinander verschlungene Ringe sind das Symbol der Olympischen Spiele. Pierre de Coubertin, der Erfinder der Olympischen Spiele der Neuzeit, stellte die Fahne mit den fünf Ringen 1913 seinen Kollegen im IOK vor.

      Anti-Doping-Agenturen fordern Ausschluss Russlands von Olympia 2018

      Führende nationale Anti-Doping-Organisationen haben den Ausschluss Russlands von den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyengchang gefordert. Ein entsprechendes Statement hat die Nationale Anti-Doping Agentur Deutschlands (Nada) veröffentlicht.
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    • 18:29

      Europa an Ukraine-Krise schuld

      An der andauernden Krise in der Ukraine sei Europa schuld, denn Europa habe die verfassungswidrige Machtübernahme durch die Opposition im Februar 2014 unterstützt, sagte Putin. Deshalb müsse Europa auf die Regierung in Kiew Einfluss nehmen, damit diese Schritte in Richtung Normalisierung unternehme. Laut Putin hat Kiew bislang „keinen einzigen Schritt“ zur Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen zu Donbass getan. Russland habe nicht vor, der Ukraine etwas wegzunehmen.

      Marsch in Kiew (27. Mai 2017)

      26 Jahre Unabhängigkeit: Der Weg der Ukraine in den Abgrund

      Vor 26 Jahren war die Ukraine die wohl reichste unter allen ehemaligen Sowjetrepubliken. Unter anderem waren auf ihrem Territorium etwa 40 Prozent der ganzen schweren Industrie und 60 Prozent aller sowjetischen Rüstungsbetriebe konzentriert. Wie wurde es dann möglich, dass das Land seitdem den Weg zur totalen Verarmung gegangen ist?
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    • 18:25

      Putin über Trumps „Unberechenbarkeit“

      Donald Trump werde daran gehindert, seine Wahlversprechen einzulösen, sagte Putin, nach einer "Unberechenbarkeit" des US-Präsidenten gefragt. Trotz Schwierigkeiten wolle Russland mit dem Präsidenten, den das amerikanische Volk gewählt habe, zusammenarbeiten, versicherte der russische Präsident. Denn die USA seien eine Großmacht.

      US-Präsident Donald Trump (Archivbild)

      EXKLUSIV: US-Präsidenten als "Deep State"-Marionetten - Ex-CIA-Mann enthüllt

      Ausgerechnet ein ehemaliger hochrangiger CIA-Mitarbeiter sieht im Einfluss der Geheimdienste auf die US-Politik eine Bedrohung. Ray McGovern, ehemaliger Analytiker mit Spezialgebiet Sowjetunion, bedauert, dass Geheimdienste, Medien und Politik US-Präsident Donald Trump an einem besseren Verhältnis zu Russland hindern.
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    • 18:18

      Putin nennt gerechten Ölpreis

      Der Ölpreis, der sich infolge des Geschäfts Opec+ bei über 50 US-Dollar je Barrel eingependelt hat, komme Russland gerecht.

      Erdölverarbeitungswerk im Irak (Archivbild)

      Ölpreis: Experten nennen überraschenden Grund für plötzlichen Anstieg

      Heizöl und Dieselkraftstoff treiben den Ölpreis weltweit nach oben. Das berichtet die russische Zeitschrift „Expert“. Die Nachfrage nach diesen Öl-Produkten steigt schneller als erwartet – Fachleute sehen Anzeichen eines Defizits auf dem Markt.
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    • 18:12

      USA respektierten UdSSR mehr als Russland

      Zu Sowjetzeiten hat es zwischen Moskau und Washington trotz vieler Kontroversen mehr gegenseitigen Respekt als heute gegeben, sagte Putin auf eine Frage des früheren Botschafters Deutschlands in Moskau, Hans-Friedrich von Ploetz. „In der Sowjetunion wurden von diplomatischen Einrichtungen anderer Staaten jedenfalls keine Flaggen heruntergerissen. Auch  die USA hatten sich so etwas nicht erlaubt.“

      Russland habe in den 1990ern den Respekt eingebüßt und sei zum Teil selbst daran schuld, so Putin.

      Russisches Konsulat in San-Francisco ohne Nationalflagge

      US-Außenamtssprecherin kann Grund für Entfernung von Russland-Flaggen nicht erklären

      Der Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, ist nach eigenen Angaben der Grund für die Entfernung der Russland-Flaggen von den Objekten des russischen diplomatischen Eigentums nicht bekannt.
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    • 18:07

      Putin spricht über nächsten Staatschef Russlands

      Putin wird nach den Aufgaben gefragt, vor denen der nächste Präsident Russlands stehen werde. Der nächste Staatschef müsse Russland konkurrenzfähig machen, flexiblere Regierungsmethoden und -Formen einführen sowie die Wirtschaft entwickeln.

      Russlands Präsident Wladimir Putin beim Internationalen Forum Waldai
      © Sputnik/ Grigorij Sysoew
    • 18:01

      Putin: Haben noch stärkere Raketen als „Kalibr“

      Putin wurde auf den Einsatz russischer Marschflugkörper des Typs ‚Kalibr‘ gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien angesprochen. Der Staatschef lobt den Einsatz als effektiv und sagt: „Außer den ‚Kalibr‘ mit 1400 km Reichweite haben wir andere luftgestützte Raketen, die eine Reichweite von 4500 km haben.“
      Lange Zeit galten 300 Kilometer als maximale Reichweite der Marschflugkörper, bevor sie Ende 2015 erstmals in einem Gefecht eingesetzt wurden. Mit 26 „Kalibr“-Marschflugkörpern bekämpften damals Schiffe vom Kaspischen Meer aus elf Ziele der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien, die in einer Entfernung von 1.500 Kilometern lagen.

      U-Boot „Weliki Nowgorod“ feuert Kalibr-Marschflugkörper ab

      Russische U-Boote unterstützen Offensive in Deir-ez-Zor mit Raketenattacke - VIDEOs

      Die russische Kriegsmarine hat am Donnerstag nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien erneut mit Marschflugkörpern des Typs Kalibr angegriffen.
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    • 17:55

      Sputnik und RT unter Druck - Putin kommentiert

      Die russischen Medien können sich von ihren Kapazitäten her nicht mit den anglosächsischen Medien messen, sagte Putin. So antwortete er der Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan, die über enormen Druck auf russische Massenmedien in den westlichen Staaten verwiesen hatte.

      Ein solcher Umgang mit russischen Journalisten im Westen befremde, so Putin. Er versprach eine umgehende angemessene Reaktion, sollten etwa in den USA Schritte gegen russische Journalisten unternommen werden.

      Wem deren Berichterstattung nicht gefalle, für den gebe es nur einen demokratischen Weg dagegen anzukämpfen:  Seine eigene Ansichten aussagekräftig und überzeugend darzulegen, um andere Menschen dafür zu gewinnen.

      die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

      US-Druck auf russische Medien: Moskau zu Antwort bereit

      Moskau kann eine Antwort geben, falls die USA nicht damit aufhören, russische Medien in Amerika unter Druck zu setzen. Dies teilt die offizielle Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, mit.
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    • 17:38

      UN-Gerichtsurteil zu Kosovo öffnete die Büchse der Pandora

      Mit seiner Entscheidung, die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo nicht als Verstoß gegen das Völkerrecht einzustufen, habe das höchste UN-Gericht einst die Büchse der Pandora geöffnet, sagte Putin. Er warf dem Westen vor, das Gremium in Den Haag unter Druck gesetzt zu haben, um die  Unabhängigkeit des Kosovo durchzusetzen. Das US State Department habe einen Brief an das Gericht gerichtet, in dem behauptet worden sei, dass die Entstehung neuer Staaten nicht dem Prinzip der Achtung der Souveränität widerspräche.

      März 2009. Ein Mann fährt am Gebäude des zerstörten Innenministeriums in Belgrad vorbei

      „NATO wollte Völkermord“: Serbische Intellektuelle bereiten Klage vor

      Die serbische Königsakademie von Wissenschaftlern und Künstlern sammelt weiter Material, um die NATO-Länder wegen des zugefügten Schadens bei den Bombardements im Jahr 1999 zu verklagen. Dabei haben erstmals auch albanische Ärzte ihr Schweigen über die katastrophalen Folgen der Bombenangriffe gebrochen.
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    • 17:35

      Putin warnt USA vor Ausstieg aus INF-Vertrag

      Putin warnte die USA, aus dem Vertrag über die Vernichtung aller Flugkörper mit mittlerer und kürzerer Reichweite (INF) auszusteigen. Russland würde darauf prompt reagieren, sagte der russische Staatschef.

      Kopie der ersten sowjetischen Atombombe bei einer Ausstellung in Moskau

      „Die Welt könnte unabsichtlich zur Atomkrieg-Gefahr abrutschen“: Sorgen um Abrüstung

      Die atomare Abrüstung wird durch Spannungen zwischen Russland und den USA gefährdet, aber auch durch weitere Risikofaktoren weltweit. Darauf wurde bei einem Expertenforum in Paris hingewiesen, wie die russische Onlinezeitung gazeta.ru berichtet.
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    • 17:25

      Putin scherzt über John Kerry

      Putin hat den ehemaligen US-Außenminister John Kerry als einen „guten Kerl“ gelobt. „Aber der hat wohl Probleme mit der Mathematik“, kommentierte Putin ironisch die Äußerung des afghanischen Ex-Präsidenten Hamid Karsai, dass Kerry zu Wahlen nach Afghanistan komme, um Stimmen auszuzählen.

      der afghanische Ex-Präsident Hamid Karsai
      © Sputnik/ Grigorij Sysoew
      Sergej Lawrow und John Kerry in Genf, September 2016

      „Wir haben viel gelacht“: Lawrow über Beziehungen zu Kerry

      Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist gut mit dem früheren US-Außenminister John Kerry ausgekommen, sie haben gemeinsam gelacht, aber auch konzentriert miteinander an den verschiedensten Fragen gearbeitet. Dies erzählte Lawrow in einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender NBC News.
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    • 17:18

      Putin: Atomwaffenfreie Welt möglich

      Eine atomwaffenfreie Welt wäre möglich; Russland strebe nach einer totalen atomaren Abrüstung, sagte Putin. Doch man dürfe nicht außer Acht lassen, dass einige Staaten nichtnukleare Waffensysteme entwickeln, die den Atomwaffen in nichts unterlegen seien. Russland verfolge diese Entwicklungen und sei selbst bereit, solche Waffen zu bauen.

      Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim In Ryong

      Nordkorea warnt: „Atomkrieg kann jeden Moment ausbrechen“

      Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim In Ryong hat vor dem Ausbruch eines Atomkriegs gewarnt, wie internationale Medien berichten.
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    • 16:25

      Nur eine gemeinsame Zukunft

      Wir alle haben nur eine gemeinsame Zukunft. Es kann keine verschiedene Zukünfte geben, sagt Putin zum Abschluss seiner Ansprache.

      Russlands Präsident Wladimir Putin beim Internationalen Forum Waldai
      © Sputnik/ Grigorij Sysoew
    • 16:30

      Westen exportiert Demokratie wie einst die UdSSR den Sozialismus

      Putin: Der Westen habe, nachdem er das geopolitische Erbe der Sowjetunion unter sich geteilt habe, damit begonnen, die Demokratie zu exportieren, wie die UdSSR einst den Sozialismus exportiert habe.

      CIA

      Gezielte CIA-Morde: Barschel, Palme, Colby – „Im Spinnennetz der Geheimdienste“

      „Im Spinnennetz der Geheimdienste. Warum wurden Olof Palme, Uwe Barschel und William Colby ermordet?“ So der Titel eines neuen Buchs, das der Journalist Patrik Baab mit dem US-Politologen Robert E. Harkavy in zehnjähriger Recherche erarbeitet hat. Bis heute liegen die Umstände der drei politischen Todesfälle im Dunkeln. Das Buch klärt auf.
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    • 16:21

      USA kneifen vor Zerstörung ihrer Massenvernichtungswaffen

      Die Vereinigten Staaten von Amerika kommen ihren Verpflichtungen zur Zerstörung von Massenvernichtungswaffen nicht nach, so Putin. So haben sie die komplette Vernichtung ihrer Chemiewaffen von 2007 auf 2023 verschoben. Russland hingegen habe bereits am 27. September dieses Jahres die Entsorgung seiner C-Waffen abgeschlossen, was von den westlichen Medien schlichtweg übersehen worden sei.

      Auch der Umgang Washingtons mit dem Abkommen über die Entsorgung von Waffenplutonium errege Besorgnis. Während „Russland all seine Verpflichtungen zur Plutoniumentsorgung erfüllt hat, verfahren die USA nicht solide".

      Ballistische Interkontinentalrakete Topol-M

      Kernwaffen-Planung und nukleare Abschreckung: Russischer General erklärt, wie es geht

      Russland und die USA setzen auf unterschiedliche Komponenten ihrer nuklearen Triaden, sagt Generaloberst a.D. Viktor Jessin, Ex-Stabschef der russischen strategischen Raketentruppen, in einem Interview mit der Zeitung „Iswestija“. Er erläutert, wie die Planung in Sachen Kernwaffen erfolgt und ob ein neuer Abrüstungspakt zu erwarten wäre.
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    • 16:11

      Russland verurteilt nordkoreanische Atomtests

      „Wir verurteilen vorbehaltlos  die Atomtests Nordkoreas. Wir erfüllen zur Gänze alle entsprechenden Entscheidungen des UN-Sicherheitsrats zu Nordkorea“, sagte Putin.  Er wolle das ganz speziell betonen, um allen Zweifel auszuräumen. „Doch ist Nordkorea ein souveräner Staat, ob das einem gefällt oder nicht. Deshalb müssen alle Kontroversen auf zivilisierte Weise gelöst werden.“

      Putin unterzeichnet Dokument im Kreml (Symbolbild)

      Putin beschließt Sanktionen gegen Nordkorea

      Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Erlass über Maßnahmen zur Erfüllung der Resolution des UN-Sicherheitsrates unterzeichnet, der eine Reihe von Einschränkungen gegen Nordkorea vorsieht. Das entsprechende Dokument wurde auf dem amtlichen Portal für rechtliche Informationen veröffentlicht.
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    • 16:08

      USA wollen Russland aus EU-Energiemarkt verdrängen

      Die neuen US-Sanktionen zielen laut Putin darauf ab, Russland aus dem europäischen Energiemarkt zu verdrängen. Die USA wollen russisches Erdgas durch teureres amerikanisches Flüssigerdgas ausbooten. "Beim Bau der neuen Energieversorgungswege South Stream und Nord Stream werden uns Hindernisse in den Weg gelegt, obwohl diese logistische Diversifizierung für Europa wirtschaftlich von Vorteil ist und mehr Sicherheit bringt."

      Eröffnung der Trans-Adria-Pipeline, die als unmittelbarer Konkurrent für Gazprom-Projekte in Europa gilt (Archivbild)

      „Die Verführung Europas“: Wessen Gas kauft die EU in naher Zukunft?

      Die USA wollen den Weg für ihre Flüssigerdgas-Lieferungen nach Europa ebnen und russisches Gas verdrängen. Die Europäer suchen unterdessen Optionen für ihren Gasmarkt. Mit dem Thema beschäftigt sich Andrej Konopljanik, Professor der Russischen Staatsuniversität für Öl und Gas, in einem Gastbeitrag für die Zeitschrift „Profil“.
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    • 16:01

      Katalonien und Kosovo

      Mit Blick auf das Katalonien-Referendum sagt Putin: Europa hätte seinerzeit die Abspaltung des Kosovo nicht vorbehaltlos – auf US-Druck hin – unterstützen dürfen. Doppelmoral in der Geopolitik gefährde die stabile Entwicklung Europas. Nach der Abtrennung des Kosovo wollten nämlich auch viele andere Regionen Unabhängigkeit. Doch im Fall der Krim fand die Willenserklärung des Volkes im Westen – aus irgendeinem Grund -  keine Unterstützung.

      In Bezug auf Unabhängigkeitsreferenden hielt Putin den westlichen Staaten entgegen, zwischen guten Unabhängigkeitskämpfern und bösen Separatisten zu unterscheiden. Letztere könnten ihre Rechte nicht einmal mit demokratischen Mechanismen verteidigen, betonte der russische Staatschef.

      Alles, was in Spanien nach dem Katalonien-Referendum geschehe, sei die innere Angelegenheit Spaniens und müsse nach spanischem Recht und im Einklang mit demokratischen Traditionen geregelt werden, betonte Putin.

      Barcelona nach dem Unabhängigkeitsreferendum

      Unabhängigkeit: "Warum darf Kosovo – wenn Katalonien nicht darf?"

      Irgendwas stimmt da doch nicht: Die Stimme der Katalanen bedeutet Brüssel nichts, die Abtrennung Kosovos von Serbien aber – geschehen ganz ohne Referendum – erkennt die EU umstandslos an. Die Völkerrechtsexpertin Slavka Kojic kommentiert im Interview mit der Agentur Sputnik.
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    • 15:58

      Kampf gegen Terror nicht vortäuschen

      Einige Länder, so Putin weiter, kämpfen nicht gegen den Terrorismus, sondern täuschen  diesen Kampf lediglich vor. Es sei nicht möglich, das Chaos, das jetzt im Nahen Osten herrsche, „lenkbar“ zu machen.

      Russischer Soldat nahe Deir ez-Zor

      Doppelte Standards der USA mehren Gefahren für Russlands Militärs in Syrien - Quelle

      Die doppelten Standards der USA im Anti-Terror-Kampf führen zu einer Vertiefung der Gefahren für die russischen Militärs in Syrien. So kommentierte eine Quelle im russischen Außenministerium gegenüber der Agentur RIA Novosti Washingtons Absicht, das Korps der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) auf die Liste der Terrorgruppierungen zu setzen.
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    • 15:56

      Welt wird immer unsicherer

      In der Welt von heute gibt es immer weniger Sicherheit; den Extremisten wird freie Hand gelassen. Die einstigen „Rezepte“ zur Konfliktbewältigung funktionieren nicht mehr.

      Der syrische General Isaam Sahreddin

      Tod von syrischem General: Verteidigungsexperte über Folgen für Anti-Terror-Kampf

      Der Tod des prominenten Kommandeurs der syrischen Regierungsarmee, General Isaam Sahreddin, ist ein schmerzlicher Verlust, wird aber den Anti-Terror-Kampf in Syrien nicht hemmen. Darüber sprach der Chefredakteur der russischen Militärzeitschrift „Arsenal Otetschestwa“, Viktor Murachowski, am Mittwoch.
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    • 15:54

      Kampf um Platz in Welthierarchie immer härter

      Die Welt ist in eine Ära stürmischen Wandels eingetreten, sagt Putin. „Der Wettbewerb und der Kampf um einen Platz in der Welthierarchie werden immer härter. Manchmal setzen Staaten ihre Interessen um jeden Preis durch.“ Auch wenn jeder Staat eigene Interessen in Politik und Wirtschaft habe, führen Versuche, sich eine vorbehaltlose Führungsrolle zu verschaffen, lediglich zu noch mehr Problemen.

    • 15:43

      Unter Applaus betritt Putin das Podium und begrüßt die Teilnehmer.

      Putin beginnt seine Ansprache.

      Russlands Präsident Wladimir Putin während des Internationalen Forums Waldai
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    Katalonien, Kosovo und Weltordnung: Putin spricht auf Waldai-Forum - Ticker-Protokoll
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    Zum Thema:

    Waldai-Gespräche: Kein Russland ohne Putin
    Österreichischer "Valdai"-Experte bewertet Russland-Sanktionen
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    Waldai-Forum, Wladimir Putin, Sotschi, Russland
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