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    Die USA diktieren anderen Ländern „Rezepte“, während Dialog ihnen ganz fremd ist. Somit reagierte der Sprecher der Staatsduma (russisches Unterhaus), Wjatscheslaw Wolodin, auf Washingtons Nichtteilnahme an der 137. Versammlung der Interparlamentarischen Union (IPU) in Sankt Petersburg.

    „Man hätte am Gespräch auch teilnehmen können“, sagte Wolodin gegenüber Teilnehmern der 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Sotschi. Er erinnerte daran, dass 193 Länder an der IPU teilgenommen hätten. „Der Kongress dieses Landes glaubt, dass es diese Plattform nicht braucht. Bei einem solchen Verhältnis zum Dialog werden natürlich Fehler gemacht“, betonte Wolodin weiter.

    Als Folgen der Politik des fehlenden Dialogs nannte der Politiker die Situation in Libyen, Afghanistan, dem Irak und Syrien. „Das sind die Folgen, wenn ein Land, ohne sich selbst mit dem eigenen Volk zu beraten, der Welt Rezepte diktiert und sich gar in die inneren Angelegenheiten unserer Staaten einmischt“, so Wolodin. Es sei notwendig, alles zu unternehmen, damit wichtige Fragen am Verhandlungstisch und unter Teilnahme der Uno geregelt würden.

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    Tags:
    Fehler, Situation, Dialog, Gespräch, Teilnahme, Rezept, US-Kongress, Wjatscheslaw Wolodin, Russland, USA