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    US-Amphibienflugzeug „Catalina“, 1943 (Archivbild)

    Wo Russland und USA erfolgreich aktiv zusammenwirken

    © Foto : U.S. Navy/U.S. Navy National Museum of Naval Aviation
    Politik
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    Trotz der Unstimmigkeiten zwischen den Regierungen der USA und Russlands wird bei der Wahrung des Andenkens an Militärangehörige und bei der Suche nach Informationen über Kriegsgefangene und Vermisste erfolgreich und aktiv zusammengearbeitet. Darüber berichtete der für diese Tätigkeit in Russlands Verteidigungsbehörde zuständige Wladimir Popow.

    „Wir sind abseits der Politik … In unserer unmittelbaren Arbeit mit der amerikanischen Kommission für Angelegenheiten der Kriegsgefangenen gibt es keine Hindernisse. Sie tun alles Mögliche und sogar Unmögliches, um diese Gedanken voranzubringen“, sagte Popow der Presse.

    Gegenwärtig arbeiten beide Seiten ihm zufolge im Rahmen der bilateralen Kommission an der Schaffung von Denkmälern für die Heldentaten sowjetischer Piloten, die während des Großen Vaterländischen Krieges (1941-1945) amerikanische Amphibienflugzeuge „Catalina“, die im Rahmen des Lend-Lease-Abkommens während des Zweiten Weltkriegs an die Sowjetunion geliefert wurden, aus den USA in ihre Heimat flogen.

    Ein solches Denkmal soll in den USA in Elizabeth-City (Bundesstaat Nordkarolina) errichtet werden. „Bis Ende Dezember wird der Park, in dem das Denkmal aufgestellt werden soll, angelegt sein“, erläuterte Popow.

    Außerdem existiere die Idee, ein ähnliches Denkmal auch in Norwegen zu errichten, ergänzte er.

    Dieses Mal seien die Vertreter der russischen Verteidigungsbehörde, wie Popow sagte, in die US-Hauptstadt gekommen, um die Details der bevorstehenden  21. Plenarsitzung der Kommission zu besprechen, die vom 7. bis 9. November in Moskau stattfinden wird.

    Im Russischen Kulturzentrum in Washington hatte Popow zuvor über die Ergebnisse der Konsultationen berichtet und hervorgehoben, dass es „nützliche Konsultationen und ein Meinungsaustausch im Vorfeld unseres Treffens im November“ gewesen sind. Die Tagesordnung sei genau geplant, man habe sich über den Themenkreis geeinigt.

    Fern Winbush, die Vize-Direktorin der Agentur des US-Verteidigungsministeriums für die Erfassung der Kriegsgefangenen und Vermissten, erklärte im Rahmen der Veranstaltung in Washington, dass die Arbeit mit der russischen Seite für sie angenehm und ehrenvoll sei, und dass es „ungeachtet der Diskrepanzen zwischen unseren Ländern gelinge, solche bemerkenswerten Projekte in die Tat umzusetzen“.

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    Tags:
    Kooperation, Heldentum, Denkmäler, Zweiter Weltkrieg, USA, Russland