13:19 18 Februar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    182212
    Abonnieren

    Die staatlichen russischen Institutionen dürfen keine Virenschutzprogramme aus ausländischer Produktion kaufen. Dies teilte der Chef des russischen Kompetenzzentrums für Importersatz im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien, Ilja Massuch, gegenüber der Zeitung „RBC“ am Donnerstag mit.

    Cyber-Virus (Symbolbild)
    © Sputnik / Alexander Malhawko
    Massuch zufolge wird außerdem ein Verbot der Beschaffung von ausländischen Systemen für den elektronischen Dokumentenverkehr und die Buchhaltung eingeführt. „Entsprechende Einschränkungen werden in absehbarer Zeit in den Regierungserlass aufgenommen“, zitiert RBC Massuch.

    Zuvor hatte der US-Kongress ein Verbot der Nutzung von Softwares des „Kaspersky Labs“ durch die US-Behörden gebilligt. Kurz davor rief das Ministerium für Nationale Sicherheit der USA die Staatsbehörden dazu auf, auf die Nutzung dieser Computerprogramme zu verzichten. Das Innenministerium begründete dies damit, dass die Produkte des Unternehmens eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellen würden.

    Am 12. Oktober war bekannt geworden, dass Interpol und „Kaspersky Lab“ ein neues Kooperationsabkommen unterzeichnet hatten. Das Dokument sehe den Austausch von Informationen über Bedrohungen, die durch die „jüngsten Aktivitäten im Cyber-Bereich“ ausgelöst worden seien, vor.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Petya-Virus legt Kernkraftwerk Tschernobyl lahm
    „Spuren des WannaCry-Virus führen nach Nordkorea“ - Experte vom Kaspersky Lab
    Elon Musk fliegt tödlichen Virus zur ISS
    Zika-Virus verstümmelt Gehirn von Ungeborenen – Studie
    Tags:
    Dokumentenverkehr, Software, Anti-Virus, Kompetenzzentrum für Importersatz Russland, US-Ministerium für innere Sicherheit, Agentur RBC, Kaspersky Lab, Ilja Massuch, USA, Russland