02:59 21 August 2018
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    Der ehemalige US-Präsident George W. Bush

    Ohne persönlich zu werden: George W. Bush übt scharfe Kritik an Trump

    © AP Photo / Seth Wenig
    Politik
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    Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat sich gegen Isolationismus, Nationalismus und Lügen gewandt, wie die Zeitung „The New York Times“ berichtet. Dabei kritisierte er indirekt den amtierenden Staatschef Donald Trump.

    "Wir sehen schwindendes Vertrauen in den Wert freier Märkte und des internationalen Handels; dabei wird vergessen, dass Konflikte, Instabilität und Armut dem Protektionismus auf dem Fuß folgen“, zitiert das Blatt Bush.

    „Wir haben die Rückkehr zu isolationistischen Empfindungen gesehen; dabei wird vergessen, dass die amerikanische Sicherheit unmittelbar von Chaos und Verzweiflung entfernter Orte bedroht wird“, sagte er.

    Ferner forderte Bush: „Wir müssen uns an unsere eigene Identität erinnern und sie wiedererlangen.“ Die Amerikaner hätten einen großen Vorteil. „Um unser Land zu erneuern, müssen wir uns nur an unsere Werte erinnern.“

    Bush ist laut seinen Aussagen über die wachsende Spaltung in der Gesellschaft und über die Migrationspolitik besorgt.

    Ohne Präsident Donald Trump ein einziges Mal beim Namen zu nennen, sagte Bush dazu:

    „Blinder Eifer scheint auf dem Vormarsch. Unsere Politik ist anfälliger denn je für Verschwörungstheorien und regelrechte Lügenmärchen.“

    Der Republikaner Bush war von 2001 bis 2009 amerikanischer Präsident.

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    Tags:
    Kritik, Politik, Donald Trump, George W.Bush, USA
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