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10:37 23 Oktober 2019
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    Einwanderer an der Grenze zu den USA

    US-Business-Riesen wollen illegale Einwanderer vor Trump schützen

    © AFP 2019 / Guillermo Arias
    Politik
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    Etwa zwei Dutzend Großunternehmen der USA wollen sich zu einer Koalition zusammenschließen, um jungen illegalen Immigranten durch das Lobbyieren von Gesetzesänderungen zum Erwerb der Staatsbürgerschaft und zum Erhalten ihres Jobs zu verhelfen. Dies meldet Reuters unter Berufung auf diesbezügliche Dokumente.

    Das Ziel der Koalition „For the American Dream“ soll darin bestehen, durch Gesetzesänderungen die Arbeit der jungen „Träumer“ zu legitimieren.

    Nach ungenauen Hochrechnungen dürfte es sich um 900.000 Menschen handeln.

    Reuters führt die Liste der „Koalitionsmitglieder“ an, auf der Alphabet, Microsoft, Facebook, Uber, IMB, Marriott International und andere US-Großunternehmen stehen.

    Bisher hat aber nur UBER im Gespräch mit Reuters seine Beteiligung an der zukünftigen Koalition bestätigt. Dies lässt nach Meinung der Agentur darauf schließen, dass sich die Zusammensetzung der Koalition noch ändern kann.

    US-Präsident Donald Trump hat beschlossen, das von seinem Vorgänger Barack Obama 2012 gestartete Programm DACA (Deferred Action for Childhood Arrivals Process) zum Schutz junger Migranten im März 2018 zu stoppen. Laut dem DACA-Programm dürfen die illegalen Einwanderer einen zweijährigen Abschiebeaufschub bekommen und in den USA weiter legitim arbeiten.

    Der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Facebook, Mark Zuckerberg, hatte 2013 neben anderen Unternehmern die Bildung der Gruppe FWD.us initiiert, der sich führende technologische Unternehmen der USA anschlossen. Die Gruppe hat das Anliegen, die Immigrations- und Strafgesetze zu reformieren.

    Es sei daran erinnert, dass die Bekämpfung der illegalen Einwanderung einer der Hauptpunkte in Trumps Wahlprogramm war.

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    Tags:
    Koalition, Migranten, Einwanderer, Uber, Facebook, Reuters, Barack Obama, Mark Zuckerberg, Donald Trump, USA