21:00 24 November 2017
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    Wladimir Putin (Archivbild)

    Putins „Facepalm“ lässt Briten über Trump herziehen – VIDEO

    © Sputnik/ Sergey Guneew
    Politik
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    Ein Artikel der britischen Tageszeitung „Daily Mail“ über den russischen Präsidenten Wladimir Putin hat eine interessante Reaktion bei den Lesern hervorgerufen: Viele von ihnen fingen plötzlich an, Putin mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump zu vergleichen. Der Vergleich fiel für Letzteren nicht gerade schmeichelhaft aus.

    Es geht um eine Szene, die sich vor einigen Tagen ereignete: Bei einem Treffen mit Putin sagte der russische Agrarminister Alexander Tkatschjow, Deutschland exportiere die Hälfte seines Schweinefleischs ins Ausland, darunter auch nach China, Indonesien, Japan und viele andere Länder. Putin entgegnete darauf, Indonesien sei ein muslimisches Land, dort werde doch gar kein Schweinefleisch gegessen. „Das macht keinen Unterschied“, antwortete der Minister. Putin konnte sich das Lachen nicht verkneifen und machte den sogenannten „Facepalm“.

    Den Lesern scheint das Video gefallen zu haben: Viele lobten den russischen Staatschef für dessen Humor und Kenntnisse. Manche fingen an, Putin mit Trump zu vergleichen und zogen heftig über den Letzteren her. Laut ihnen hätte der US-Präsident den Fehler gar nicht erst bemerkt und wäre auch nicht imstande gewesen, Indonesien auf der Weltkarte zu zeigen.

    „Trump hätte gesagt, dass es als,Indien-Nesien‘ ausgesprochen wird. Hut ab vor Putin dafür, dass er sich in der kulturellen Lage der Welt auskennt“, schrieb der britische Nutzer Literary Justice.

    „Trump hätte nicht begriffen, was los ist. Bis ihm Putin alles erklärt hätte. Und auch dann hätte Trump nichts verstanden“, kommentierte LesPaul.

    „Ich glaube, ich vertraue Putin mehr als Trump“, schrieb ddnji aus den USA.

    Ein Nutzer kritisierte jedoch „Daily Mail“ für den „Propaganda-Artikel“, der Putin sympathischer erscheinen lasse.

    Trump unterlaufen immer wieder ziemlich peinliche Fehler: So hatte er im September den spanischen Premier als Präsidenten bezeichnet und dann dessen Namen vergessen. In der vergangenen Woche hatte Trump bei einer Konferenz gesagt, er habe sich mit dem „Präsidenten der Jungferninseln“ getroffen. Dabei ist er selbst Präsident der Amerikanischen Jungferninseln. „Die (Bewohner der) Jungferninseln und ihr Präsident sind unglaubliche Menschen“, fügte Trump hinzu.

     

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