22:20 01 Dezember 2020
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    Die Bewohner der italienischen Regionen Lombardei und Venetien haben am Sonntag in Referenden über mehr Eigenständigkeit abgestimmt. Das berichten internationale Nachrichtenagenturen. Eine Mehrheit war jeweils für mehr Autonomie.

    In der Lombardei haben laut dem Regionalpräsidenten Roberto Maroni nach Hochrechnungen 95 Prozent der Menschen mit „Ja“ gestimmt. Die Wahlbeteiligung habe bei etwa 40 Prozent gelegen. Maroni bezeichnete den Ausgang der Referenden als historisch:

    „Wir können nun ein neues Kapitel aufschlagen.“

    Er hoffe, "dass die Bürger in der Lombardei und in Venetien verstehen, dass dies eine historische und außerordentliche Gelegenheit ist“, wird Maroni von deutschen Medien zitiert.

    In Venetien haben sich laut der Berichte 98 Prozent der Menschen für mehr Autonomie ausgesprochen. Die Wahlbeteiligung habe bei etwa 59 Prozent gelegen.

    „Wir haben seit jeher gesagt, dass wir diesen Weg zur Autonomie wollen, wir machen das auf demokratischem und legalem Weg, im Einklang mit der Verfassung“, so der Präsident von Venetien, Luca Zaia.

    Die am Sonntag abgehaltenen Referenden sollen den Regionenvertretern mehr Gewicht bei Verhandlungen mit der Zentralregierung, wenn es darum geht, Kompetenzen in verschiedenen Bereichen wie Steuern, Bildung und Gesundheit zu verlagern.

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    Tags:
    Autonomie, Referendum, Italien