14:24 12 Dezember 2019
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    Von den USA unterstützte Oppositionelle im Raum von At Tanf im Süden Syriens (Archivbild)

    Neue US-Politik in Syrien: Moskau will „ehrliche Antwort“

    © AP Photo / Hammurabi's Justice News
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    Russland hat laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow viele Fragen zur neuen US-Politik in Syrien und hofft, von Washington ehrliche Antworten zu bekommen.

    „Wenn wir von einer neuen Politik der USA hören, die das Entstehen irgendwelcher lokaler Räte auf den Territorien der Arabischen Republik Syrien vorsieht, löst das bei uns natürlich Fragen aus“, sagte der Minister während der Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinem irakischen Amtskollegen Ibrahim al-Dschafari.

    Moskau richte diese Fragen an Washington und hoffe, „eine ehrliche und verständliche Antwort zu bekommen“.

    Lawrow wies außerdem auf einige „merkwürdige Vorgänge“ hin, die in der Tätigkeit der US-geführten Koalition in Syrien vorkommen. Unter anderem soll es Fälle gegeben haben, als IS-Kämpfer Rakka in dem Augenblick verließen, als die Koalition die Stadt belagerte.

    „Es ist mehrmals vorgekommen: In der Zeit, als die syrische Armee die IS-Positionen angriff, konnten dieselben IS-Kämpfer die von der US-geführten Koalition kontrollierten Regionen ruhig verlassen und sich zu Stellungen begeben, um der syrischen Regierungsarmee zusätzlichen Widerstand zu leisten“, so der Minister.

    Mehr zum Thema: Moskau: US-geführte Koalition hat Rakka wie Dresden 1945 zerstört

    Früher hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, dass in den Handlungen der US-geführten Koalition in Syrien ein neues Stadium beginnen solle. Sie werde lokale Sicherheitskräfte unterstützen, die Deeskalation fördern und die sachgemäßen Bedingungen für einen dauerhaften Frieden schaffen, damit „die Terroristen nicht zurückkommen und unsere kollektive Sicherheit nicht bedrohen“ können.

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    Tags:
    US-Koalition, IS, Terrormiliz Daesh, Sergej Lawrow, Donald Trump, Syrien, Russland, USA