14:30 09 Juli 2020
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    Russische Unternehmer haben laut dem Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, vor, ihre Tätigkeit sowohl im Irak insgesamt als auch im Irakischen Kurdistan als Teil des Landes zu erweitern.

    „Was die wirtschaftliche Zusammenarbeit betrifft, sind unsere Unternehmen daran interessiert und beabsichtigen, ihre Tätigkeit zu erweitern, sowohl im Irak im Ganzen als auch im Irakischen Kurdistan als Bestandteil des Iraks mit einem besonderen Status“, so der Minister bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinem irakischen Amtskollegen Ibrahim al-Dschafari am Montag in Moskau.

    Im Juni 2017 hatten der russische Ölkonzern Rosneft und die Regierung des Irakischen Kurdistans eine Reihe von rechtlich verpflichtenden Abkommen über die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Bereichen Erschließung und Gewinnung von Erdöl sowie Kommerz und Logistik unterzeichnet. Die Seiten verhandelten die Bildung eines gemeinsamen Unternehmens für die Realisierung des Infrastrukturprojektes in Irakisch-Kurdistan.

    Mehr zum Thema: Ölprojekt von Rosneft und Irakisch-Kurdistan: Lohnen sich die Risiken?

    Rosneft und das Irakische Kurdistan hatten im Oktober den Beginn der Umsetzung eines Projekts in dieser Region bekannt gegeben: Der russische Konzern wird laut eigenen Angaben zusammen mit der kurdischen KAR Group eine Ölpipeline betreiben, über die kurdisches Öl nach Europa, darunter in die Ölverarbeitungswerke von Rosneft in Deutschland, transportiert wird.

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    Tags:
    Erdöl, Rosneft, Ibrahim Al-Dschafari, Sergej Lawrow, Kurdistan, Irak, Russland